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Welt auf den Kopf stellen

3. Juni 2010

Heute ging es mit meiner Mutter auf eine Tour über die Donauinsel den ganzen Weg bis nach Klosterneuburg. Da ich heute ja in Gesellschaft unterwegs war, musste ich mich mit meinem „Gas geben“ :) natürlich aus Höflichkeit zurückhalten. Einzig und allein auf den Hügeln aufwärts konnte ich es einfach nicht lassen den vierten + Gang einzuschalten und die ganzen verwunderten Blicke zu genießen wie ich gelassen und ohne Mühe die Hügel hinauf gleitete. Abwärts wollte ich den minus Gang ausprobieren, der ja angeblich die Batterie wieder lädt (dafür ist das Treten schwieriger). Somit fuhr ich um die Leute noch mehr zu verwundern mit den -4 Gang den Berg runter, wo ich in etwa so stark in die Pedalen trat wie wenn es aufwärts ging, aber dafür mit den +4 Gang hinauf kam so wie wenn es bergab ging. Es hat so richtig Spaß gemacht die Welt mal auf dem Kopf zu stellen. Hier ist ein kurzes Video dazu:

Was mir heute beim Fahrrad auffiel, ist das wenn der null Gang eingeschalten ist, fährt sich das Fahrrad schwerer als das von meiner Mutter. (Sie hat auch ein KTM City Bike was in etwa gleich viel wiegt.) Ich fuhr die ganze Zeit entweder im Plus oder im 0 Gang (damit wir uns noch unterhalten konnten: ) und meine Batterie Anzeige war aber einen Strich höher als beim Start der 35 km Strecke. Was bei mir den Verdacht aufkommen lässt, dass das Fahrrad sich zwar im 0 Gang schwerer fährt, dafür aber auch ein bisschen Energie erzeugt. Da kam mir auch die Idee, dass ich das Bike sowohl für Alltags-Transport Zwecke und Stadt Entdeckungstouren nützen kann, aber wenn ich wirklich ein Workout haben will um fitter zu werden gehe ich mal einfach raus und fahre im Minus Gang drauf los. Schaut sicher verrückt aus wenn ich sehr viel strample und nur ein Drittel der Geschwindigkeit draufhabe, aber ich glaube es ist allemal besser als eine Spinning Stunde im Gym :)

Für heute muss ich sagen: das Bike hat es drauf! Wenn man mal müde ist schaltet man einen Gang höher, wenn eine Gruppe Menschen in Sichtweite ist schraubt man auf den 4+ Gang und fährt den nächsten Hügel hoch oder flitzt vorbei. Einziger Wunsch am Anfang der Tour wäre gewesen: Fahrrad Gepäckträger zum Aufhängen meiner Fahrradtaschen. Aber für die heutige Tour hat es vollkommen gereicht mit dem superbequemen Rucksack vom Eybl.

DonauinselDie nächste Tour kommt schon morgen und da werde ich euch über alle ups & downs informiert halten. Wer gute Tipps hat wo es sich in Wien am schönsten Radeln lässt her damit!

P.S. es gab einen Jungen auf der Donauinsel der fuhr mit Rollerblades und seinem Flugdrachen herum und machte wie beim Kitesurfen Sprünge auf den Beton. Sehr beeindruckend!! Hut ab!

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