Das Global 2000 Tomorrow Festival geht von 30. Mai bis 2. Juni 2013 am Gelände des nie in Betrieb genommenen AKW Zwentendorf in die zweite Runde. Und ihr könnt mit uns am 30.5. gratis dabei sein. Folgende Bands warten unter anderem am 30. Mai auf euch: IRIEPATHIE JAMES HERSEY CHRISTOPH & LOLLO PETSCH MOSER PARKBENCH DRIVE DER NINO AUS WIEN GIANTREE Das gesamte Programm findet ihr auf www.tomorrow-festival.at So könnt ihr gewinnen: Sagt uns einfach, mit wem ihr gerne am Donnerstag 30.5.2013...Lesen Sie mehr...
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Heute kommt dem Thema Elektromobilität bereits sehr große Aufmerksamkeit zu. Doch wie hat eigentlich alles begonnen? Wir wagen einen kurzen Blick zurück!
Einen ersten Höhepunkt feierte die Elektromobilität in Europa und auch in den USA in der Zeit um 1900. Hauptgrund für die weite Verbreitung war die im Gegensatz zu benzinbetriebenen Fahrzeugen die einfache Inbetriebnahme der Elektrofahrzeuge.
Diese galten auch wegen der weitgehenden Beibehaltung der Kutschenform und der geräuscharmen Fahrweise sowie nicht zuletzt durch den Wegfall von Abgasen als besonders elegant.
Pioniere aus Österreich
Pionierarbeit leistete z.B. Ferdinand Porsche (1875 – 1951) durch die Erfindung des elektrischen Radnabenmotors im Jahr 1897. Ludwig Lohner (1858- 1925), der Inhaber der größten Pferdewagenfabrik Österreich-Ungarns, entwickelte gemeinsam mit Porsche einen Elektroantrieb.
Das „Lohner-Porsche“-Fahrzeug war die Sensation der Weltausstellung 1900 in Paris. Ferdinand Porsche erkannte bald die Nachteile des Lohner-Porsche-Wagens mit reinem Elektroantrieb, war doch der Aktionsradius auf nur zirka 50 Kilometer beschränkt. Die Batterien konnten nicht vergrößert werden, da diese bereits fast die Hälfte des Fahrzeuggewichts ausmachten. Durch das noch nicht in ausreichendem Umfang ausgebaute Elektronetz waren das „Stromtanken“ und der Austausch der Batterien schwierig. Ab 1901 arbeiteten beide deshalb an einem gemischten Antrieb (Benzin/Strom) – nach heutiger Diktion ein Hybridantrieb. Die Idee dahinter war, die Räder ohne verlustbehafteten mechanischen Antrieb auszustatten und somit komplizierte Kraftübertragungsorgane mit ihren zahlreichen Fehlerquellen auszuschalten.
Porsche verwendete einen Benzinmotor als Kraftquelle für einen Generator als Ladevorrichtung, die den verbrauchten Strom während der Fahrt teilweise ergänzte. Wegen der Mischung von zwei Arten von Motoren erhielt dieser Typ den Markennamen „Mixte“. Der große Vorteil dieser Konstruktion war der Wegfall der mechanischen Kraftübertragung.
Getrennte Wege
Lohner wurden Porsches Forschungen zu kostspielig. Daher ging Porsche 1906 als Entwicklungs- und Produktionsleiter und Nachfolger von Paul Daimler zur Österreichischen Daimler-Motoren-Gesellschaft (Austro-Daimler) nach Wiener Neustadt.
Durch die Erfindung des elektrischen Starters für Benzinfahrzeuge verloren auch die Elektrofahrzeuge ihre einstmalige Bedeutung. Der Elektroantrieb blieb allerdings bis zur derzeitigen Entwicklung von modernen Elektrofahrzeugen in Nischen für Nahverkehrsfahrten, etwa bei der Post, bis in die Sechzigerjahre in Verwendung.
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3 Kommentare
Die frage die ich mir immer stelle, wenn ich über den e-auto lese ist, ob der Benzil lobby wirklich so stark ist, dass er die ganze entwiklung von dem e-auto so züruck stoppen kann?
von MArjan am 22.03.2013
Hallo,
Vielen Dank für diesen schöner Artikel! Na ja die Elektroautos wurden bereits im 1900 Jahr gebaut. Das Öl wurde dann so günstig, dass Elektroautos nicht mehr attraktiv genug waren. Bei den knappen Rohstoffen muss man leider neu umdenken. Die Zeiten haben sich geändert da muss man alternativen suchen.
Grüße
Markus D
von Markus D am 05.10.2012
Schöner Artikel! Vom “Lohner-Porsche” habe ich allerdings noch nie etwas gehört. Ich kenne eher die “Elektronische Viktoria” die 1905 dem Weltmarkt vorgestellt wurde. Ich bin sehr gespannt ob das Elektroauto sich im 21. Jahrhundert endlich etablieren kann. Der Grundgedanke ist nämlich genial, die Umsetzung noch wacklig. Aber 2020 soll ja die Deadline für E-Autos enden. Ich freue mich!
von Hubertus Graf am 24.09.2012