Kraft-Wärme-Kopplung

Das steckt hinter dem Begriff Kraft-Wärme-Kopplung

Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken entsteht Abwärme. Um diese Abwärme nicht einfach „verpuffen“ zu lassen, nutzen wir die Kraft-Wärme-Kopplung. Das bedeutet, wir nutzen die Verbrennungswärme in Kraftwerken gleich zweifach. Das führt dazu, dass der Wirkungsgrad eines Kraftwerks auf ca. 86 Prozent erhöht werden kann. Ansonsten würde dieser bei ca. 40 Prozent liegen. Ein weiterer und wesentlicher Vorteil der Kraft-Wärme-Kopplung ist, dass sich CO2-Emissionen um etwa 30 Prozent verringern.

Wie der Prozess genau funktioniert?

Ein Generator, der elektrische Energie erzeugt, wird durch einen Gas- oder Dieselmotor betrieben. Dabei entsteht Wärme. Diese sogenannte Abwärme, die eigentlich ein „Abfallprodukt“ ist, wird ebenfalls genutzt. Wie? In einem Wärmetauscher wird für den Verbraucher warmes Wasser bereitgestellt. Das heißt, ihr als Kunden von uns bekommt nicht nur Strom aus dem Kraftwerk, sondern gleichzeitig auch warmes Wasser. Kraft und Wärme sind perfekt genutzt.

 

Prozess Kraft-Wärme-Kopplung

 

Aufgrund des hohen Wirkungsgrades der Kraft-Wärme-Kopplung benötigen unsere modernen Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerke viel weniger Brennstoff. Zu diesen Kraftwerken zählen das Kraftwerk Simmering und das Kraftwerk Donaustadt.