Praktikum

Das war mein Praktikum bei Wien Energie – Backstage 2016

Auch heuer gab es wieder die einmalige Chance, 4 Wochen lang in drei unterschiedliche Bereiche unseres Unternehmens zu schnuppern. Gesucht haben wir die PraktikantInnen durch einen Video-Wettbewerb, denn wir wollten direkt mittels Handyvideo überzeugt werden, dass du der richtige Praktikant für uns bist.

Gewonnen hat der 24-jährige Patrick Markus, Student auf der Boku (Universität für Bodenkulturen Wien). Und natürlich wollten wir wissen, wie es ihm gefallen hat und haben mal nachgefragt.

Town Town, Firmenzentrale Wien Energie

(c)Wiener Stadtwerke/Ludwig Schedl

Wien Energie: Was hat dir in der Zeit besonders gut gefallen und was hat dich am meisten überrascht?

Patrick: Überrascht hat mich, dass ein Windpark so ein aufwendiges, komplexes und kostenintensives Projekt darstellt. Aufwendig und komplex deshalb, weil z.B. unter anderem sehr umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfungen gemacht werden müssen. Erst dann kann der Bau einer Anlage beginnen. Die Details in einer solchen Prüfung waren mir zur Gänze fremd und natürlich sehr spannend. Auch die Anrainer-Kommunikation bei derartigen Projekten war spannend mitzubekommen.

Während meiner Zeit in der Marketing-Abteilung fand ich besonders interessant, dass hier so viele abwechslungsreiche Tätigkeiten zusammen kommen und welche kreativen Ansätze das Team hat und umsetzt. Die gesamte Arbeit beschäftigt sich mit der Hauptfrage „Wie kann man das ein durchaus kompliziertes Produkt wie Energie dem Kunden näher bringen und emotional aufladen?“. Neu für mich war auch, dass schon die Kinder über die Vorteile von nachhaltiger Energieerzeugung informiert werden. Hier gibt es ein ganzes Ferienprogramm für Kinder. Darüber hinaus durfte ich erfahren, wie planungsintensiv der Entwurf für ein Konzept für ein einheitliches Branding (TANKE – Elektromobilitäts Marke) ist.

In der Müllverbrennungsanlage stand der Abfall der Stadt im Vordergrund. Wirklich spannend hier hinter die Kulissen zu blicken. Hier habe ich einiges über die Müllentsorgung gelernt. Ständig kamen LKWs der MA 48 und befüllten eine über 30 Meter tiefe Grube mit Müll. Zwei Kräne (je ein Kran für einen Hochofen) durchmischten den Müll und beförderten diesen auf ein Band, welches zum Hochofen führt. Nach dem Verbrennen entsteht Schlacke, welche durch unterschiedlichste Verfahren gereinigt und später entsorgt wird.

 

Müllbunker Spittelau

(c)Wien Energie/Christian Houdek

Wien Energie: Was hat dich in der Zeit am meisten beeindruckt?

Patrick: Beeindruckt hat mich am meisten die Größe der Windräder und die Größe der Müllverbrennungsanlage. Alexander Gumpinger (Projektleiter des Windparks Pottendorf) gab mir eine persönliche Führung durch den Windpark. Erst hier wurde mir bewusst,  wie groß Windräder wirklich sind. Mit ihren über 100 Metern sind sie beinahe furchterregend. 🙂 Man kommt sich richtig klein vor, wenn man vor den riesigen Anlagen steht. Für mich nicht vorzustellen, dass in dieser Höhe Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen.

Auch die Müllverbrennungsanlage beeindruckte mich durch ihre Größe. Wenn man die Müllverbrennungsanlage Spittelau das erste Mal sieht, gleicht sie eher einem Labyrinth, als einer Anlage mit einem hoch komplexen Müllverbrennungsprozess.

Wien Energie: Was kannst du für die Zukunft mitnehmen?

Patrick: Ich habe Einblicke in ein riesiges Unternehmen bekommen, welche selbst nicht einmal alle Mitarbeiter bekommen. Immerhin war ich in drei verschiedenen Abteilungen unterwegs. Außerdem konnte ich ein sehr grobes Ablaufverständnis für die einzelnen Abteilungen gewinnen, was ich besonders für meine persönliche Berufswahl gebrauchen kann. Und das Wichtigste ist natürlich neue Kontakte geknüpft zu haben, denn ohne Kommunikation läuft gar nichts im Leben.

 

Lieber Patrick, vielen Dank für das Interview und für das Schildern deiner Eindrücke! Und wer jetzt neugierig geworden ist und mehr über uns als Arbeitgeber entdecken möchte, kann auf Facebook oder auf unserer Website vorbeischauen.