Windrad

Windkraft einfach erklärt – Darum dreht sich ein Windrad

Dass ein Windrad richtig Power hat, ist klar. Aber wie funktioniert der Antrieb durch den Wind genau? Und wie wird aus Wind letztendlich Strom? Wir erklären es dir ganz einfach.

 

Windrad

 

Windkraftanlagen bestehen grob aus einem Fundament, einem Turm, einer Gondel und einem Rotor. Die Blätter des Rotors sind aerodynamisch geformt, ähnlich wie Flugzeugtrageflächen. Durch das Auftriebsprinzip bewegen sich die Rotorblätter und wandeln die Strömungsenergie des Windes in Rotationsenergie um. Die wird wiederum von einem Generator in Strom umgewandelt und ins Netz eingespeist (zu vergleichen mit einem Fahrraddynamo).

 

Windrad

(c) Ian Ehm

 

Je höher, desto mehr Energie

Die meisten Windräder besitzen nur drei Rotorblätter für optimale Energieausbeute, gleichmäßige Massenverteilung und einen ruhigeren Lauf. Die so genannte Windrichtungsnachführung am Windrad sorgt dafür, dass sich die Anlage immer zum Wind dreht. Eine Windfahne ermittelt die Windrichtung. Das „Anemometer“ ermittelt die Windgeschwindigkeit. Ab 90 km/h werden die meisten Windräder abgestellt, da es sonst zu Beschädigungen kommen kann. Große Anlagen sind bis zu 120 m hoch. Je höher der Turm und je größer der Rotordurchmesser, desto mehr Energie kann erzeugt werden. In zunehmender Höhe befinden sich nämlich gleichmäßigere Strömungen und höhere Windgeschwindigkeiten.

Du interessierst dich näher für das Thema Windenergie? Frag uns einfach unten in den Kommentaren!