Industry meets makers

Industry meets makers – Beginn einer tollen Zusammenarbeit

Angefangen hat alles mit einem Briefing. Im April haben wir aufgerufen, Konzepte für unsere innovativen Solarstrominseln zu schicken. Anfang Oktober konnten wir dann schon eine kurze Sneak Preview auf die Projekte, die eingereicht wurden, liefern. Bei der Abschlussveranstaltung von Industry meets makers wurden die Resultate dann präsentiert. Eines können wir vorwegnehmen – wir sind begeistert. Nicht nur die Resultate waren wirklich beeindruckend, auch der Prozess der Zusammenarbeit war inspirierend. Genau deshalb kann das noch lange nicht das Ende gewesen sein. Daher haben wir uns Wolfgang Otter, Produktentwickler bei Wien Energie, geschnappt und zur Initiative befragt. Vor allem haben wir ihn gefragt, wie es weitergeht und worauf du dfoto_wolfgangotterich als Kunde noch freuen darfst.

Wien Energie: Was zeichnet deiner Meinung nach die Industry meets makers Initiative aus?
Wolfgang: Die Kombination aus Erfahrung der involvierten Industriebetriebe und dem Spirit der ‚Maker‘, sowie die Möglichkeit, sich in einem sehr unkomplizierten Rahmen auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Die unterschiedlichen Ansätze, die hier aufeinanderprallen, gepaart mit Erfahrung und Umsetzungslust auf beiden Seiten war für uns wirklich etwas Neues.

Wien Energie: Wie passt Industry meets makers zu Wien Energie?
Wolfgang: Auch Wien Energie ist sehr interessiert an der Entwicklung neuer, innovativer Produkte, die sich durch Nachhaltigkeit auszeichnen. Außerdem bietet Industry meets makers die Chance, sich mit Wiener Startups zu vernetzen und diese zu unterstützen, was schließlich auch Wien als Innovations- und Wirtschaftsstandort stärkt. Also alles Faktoren, die wir nicht nur unterstützenswert finden, sondern vor allem auch für uns nutzen möchten. Die Initiative ist daher wie für Wien Energie gemacht.

Wien Energie: Wie genau sah das Briefing aus?
Wolfgang: Das Briefing war ausgerichtet auf die Entwicklung einer nachhaltigen Lademöglichkeit für Handys, Tablets, etc. im öffentlichen Raum. Daher auch der Name ‚Solarstrominsel‘. Auch wenn man auf den ersten Blick glaubt, dass hier die Umsetzung schon auf der Hand liegt, war es toll, wie unterschiedlich die Ansätze tatsächlich waren. Auch ein gutes Zeichen für unser Briefing, denn wir wollten die Startups auf keinen Fall in ihrer Kreativität einschränken.

Wien Energie: Wie seid ihr mit der Zusammenarbeit und vor allem mit dem Resultat zufrieden?
Wolfgang: Die Zusammenarbeit war sehr spannend und wir waren vor allem überrascht über die Anzahl an tollen Konzepten, die schließlich bei uns eingelangt sind. Ich hoffe, dass wir auch von unserer Seite guten Input und Möglichkeit zur Vernetzung bieten konnten, weil es sehr wichtig ist, dass so eine Initiative beiden Seiten etwas bringt. Dem ersten Feedback zufolge war es aber eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Das macht uns natürlich auch Lust, noch mehr zu machen.

Wien Energie: Und jetzt das Spannendste – wie geht es weiter?
Wolfgang: Wir haben jetzt zwei Konzepte ausgewählt, an denen wir konkret weiter arbeiten werden, auch durch verstärkte Unterstützung intern, da einer der Teilnehmer bereits ab nächster Woche als Praktikant bei uns arbeiten wird. Die Projekte befinden sich noch in einem Pilotstadium und der nächste Schritt ist jetzt, die Markttauglichkeit zu überprüfen. Wir versuchen also den ‚Maker‘ auch in den Produktenwicklungsprozess einzubinden und ihm so die Chance zu geben, einen gesamten Prozess bis zum tatsächlichen Launch kennenzulernen. Die Abschlussveranstaltung von Industry meets makers war also auf keinen Fall das Ende, sondern eigentlich der Anfang einer weiteren spannenden Zusammenarbeit. Für uns als Wien Energie eine weitere tolle Erfahrung mit Startups zusammenzuarbeiten.

Wien Energie: Lieber Wolfgang, vielen Dank für das Interview!

Wenn es News gibt über die Entwicklung der Solarstrominsel, erfährst du es sofort hier am Blog. Vielleicht steht ja schon bald die erste Solarstrominsel.