Darum lohnt es sich, die Waschmaschine voll zu machen

Dieses Schmankerl aus dem Making Of von unserem Dreh konnten wir euch einfach nicht vorenthalten 🙂 VOLLtreffer ist in diesem Fall absolut wörtlich zu verstehen. Wir erklären dir, warum es sich lohnt, deine Waschmaschine vollzumachen und geben dir wertvolle Energiespartricks fürs Wachen.

Los geht’s wenn die Trommel voll ist

Waschen solltest du nach Möglichkeit immer erst dann, wenn eine ganze Trommelfüllung zusammengekommen ist. Natürlich möchte man manchmal das eine T-Shirt, das in der Wäsche ist, gleich wieder anziehen. Aber nur für ein paar Shirts gleich die ganze Maschine starten? Bitte nicht!

Was bringts?

Vollfüllen und Temperatur von 90 auf 60 Grad senken erspart bis zu 50% Energie.

Klasse, diese Energie

Geräte mit der Energieklasse A+++ verbrauchen 30 % weniger Strom und Wasser als Geräte der Klasse A. Beim nächsten Kauf also unbedingt auf die Energieklasse achten. Eins gilt allerdiings für jedes Gerät: auch wenn du nur das Sparprogramm nimmst, EIN Waschgang ist immer sparsamer als zwei.

Niedrige Temperaturen und Vorwäsche

Vorwäsche ist nur bei Wäschestücken mit starker Verschmutzung notwendig. Bei leicht verschmutzter Wäsche kannst du ohne Bedenken auf den Vorwaschgang verzichten. Das spart Energie und Wasser. Niedrigere Waschtemperaturen und Sparprogramme helfen ebenfalls Energie zu sparen. Und oft ist unsere Wäsche ja nicht wirklich verschmutzt, sondern müffelt nur ein wenig, oder? 🙂

Kochwäsche war gestern

Buntwäsche wird bei richtig dosiertem Waschmittel schon bei 30/40 Grad sauber. Zum effektiven und hygienischen Waschen reicht meist eine Temperatur von 60° C. Kochwäsche ist in der Regel nur mehr für Kranken- oder Säuglingswäsche notwendig.

Waschmitteldosierung

Der Härtegrad des Wassers hat Einfluss auf die Waschmitteldosierung. Zu wenig, aber auch zu viel Waschmittel verschlechtert das Waschergebnis. Außerdem schadet zu viel Waschmittel der Umwelt. Auch wenn es natürlich gut riecht, die Umwelt freut sich, wenn du bei der Dosierung auch ein wenig an sie denkst. Wenn du genau wissen möchtest, wie es um dein Wasser steht, gibt dir das Wasserwerk oder das Gemeindeamt Auskunft über die Wasserhärte. Hier kannst du dich erkundigen.

Wäschetrockner oder lieber Wäscheständer?

Viele von uns müssen – zumindest im Winter – den Wäschetrockner anwerfen, um den Wohnraum nicht mit zusätzlicher Feuchtigkeit zu belasten; Stichwort Schimmel. Wenn aber die Möglichkeit besteht, dann nutze – vor allem im Sommer – die Sonne zum Trocknen deiner Wäsche.

Schleudern

Je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine, desto geringer ist die Restfeuchte und umso kürzer der Trocknungsvorgang. Schleuder deine Wäsche also einfach vor dem Trocknen auf höchster Stufe (mindestens 1.200 Umdrehungen/Minute), dann geht schon einiges an Wasser raus, das später nicht mehr raus muss. Das verbraucht weniger Energie als für das Verdampfen der Feuchtigkeit mit dem Trockner benötigt wird, auch wenn der Energieverbrauch von Wäschetrocknern in den letzten Jahren deutlich gesunken ist. Neue Gerätegeneration mit Wärmepumpen-Technologie. Ein Vergleich des Verbrauchs auf dem EU-Label lohnt sich beim Neukauf auf jeden Fall.

Service-Tipp

Du hast noch weitere Fragen, wie du deinen Energieverbrauch optimieren kannst? Bei einem Energiecoaching helfen dir unsere Energieberater gerne weiter. Aber natürlich freuen wir uns auch über deine Fragen direkt hier in einem Kommentar.