Wiese im hindergrund Solarenergie

Stimmungsbarometer: So denken Österreichs Haushalte über erneuerbare Energien

Bereits zum zweiten Mal erhob die WU Wien gemeinsam mit Deloitte Österreich und Wien Energie in einer Studie die aktuelle Stimmungslage der ÖsterreicherInnen zum Thema erneuerbare Energien. Soviel kann man gleich vorab sagen: der Trend geht klar in Richtung Elektromobilität und Ökostrom „Made in Austria“. Für uns ist die Studie ein wichtiger Stimmungsbarometer und natürlich auch eine Bestätigung, dass der neue Weg von Wien Energie der Richtige ist. 🙂 Aber jetzt mehr Details zu den einzelnen Ergebnissen.

Erneuerbare Energien, Umweltschutz und Unabhängigkeit sind wichtige Faktoren für die Befragen.

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Hohe Akzeptanz von erneuerbaren Energien

Der Anteil an erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch liegt in Österreich weit über dem europäischen Durchschnitt. Ein Grund dafür ist die günstige Topographie Österreichs, die einen hohen Anteil an Wasserkraft und Biomasse im Energiemix ermöglicht. Aber auch der Anteil an Windkraft, Photovoltaik und Geothermie an der Stromerzeugung ist kontinuierlich gestiegen.

Bereits 33 Prozent der befragten Haushalte nutzen erneuerbare Energien für primäre und sekundäre Heizanlagen. Als wichtigste Vorteile von erneuerbaren Energien werden Umwelt- und Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und die größere Unabhängigkeit von Energielieferanten genannt.

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Grünstrom und Regionalität

Bei der Stromherkunft wird überwiegend Strom aus Österreich, am besten aus der Region, bevorzugt. Für 80 Prozent ist es äußerst oder zumindest wichtig, dass ihr Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Wäre es den Befragten möglich, ihren Strommix selbst zu bestimmen, würde dieser nahezu vollständig, nämlich zu 95 Prozent, aus erneuerbaren Energiequellen bestehen.

Photovoltaik im Vormarsch und Stromspeicher in Planung

Bei rund 14 Prozent der Studienteilnehmer befindet sich eine Photovoltaikanlage am Dach des Wohngebäudes. Bei nahezu ebenso vielen, nämlich 13 Prozent, ist die Installation einer Photovoltaikanlage in Planung. Bereits ein Viertel der Photovoltaikanalagenbesitzer haben sich für die Installation eines Stromspeichers entschieden. Weitere 35 Prozent haben dies angedacht, aber noch keine Entscheidung getroffen. Rund zwei Drittel der Haushalte, die eine Photovoltaikanlage planen, überlegen auch in einen Stromspeicher zu investieren, 14 Prozent haben sich bereits dafür entschieden. Ein Stromspeicher kann den Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom von 30 bis 40 Prozent auf bis zu 70 Prozent erhöhen und damit die Stromkosten des Haushalts senken.

c Wien Energie/DMB

c Wien Energie/DMB

BürgerInnenbeteiligungen – weiterhin sehr gefragt

Die Investitionsbereitschaft in BürgerInnenprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien ist jedoch weiterhin hoch. Der durchschnittliche Investor hat 950 Euro in ein oder mehrere Photovoltaikprojekt/e investiert. Die mittlere Investitionsbereitschaft liegt auch in der diesjährigen Befragung bei 1.000 Euro.

Als Gründe für eine Investition in ein BürgerInnenbeteiligungsprojekt zur Nutzung erneuerbarer Energien nennen auch dieses Jahr die meisten Befragten den Umwelt- und Klimaschutz, gefolgt von der Förderung erneuerbarer Energien und die höhere Unabhängigkeit von Energieimporten. Motive gegen eine Beteiligung sind insbesondere fehlende finanzielle Mittel, fehlende Information und die Ursache, dass die zu tätigende Investition zu langfristig sei.

 Elektromobilität: Jede/r zweite kann sich einen Umstieg vorstellen

Aktuell zählt Österreich ungefähr 10.000 Elektroautos. Die Studie zeigt, dass diese Zahl in Zukunft rasant steigen wird. Ein Sechstel gibt an, als nächstes Fahrzeug ein Elektroauto kaufen zu wollen. Nahezu die Hälfte der Befragten (49 Prozent) plant oder kann sich vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Förderungen für Elektroautos, welche einen monetären Anreiz bieten werden als besonders attraktiv angesehen.

c www.pelzinger.de/Fotolia.com

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Informationen zur Studie

Die Studie „Erneuerbare Energien in Österreich 2016“ basiert auf einer repräsentativen Befragung der österreichischen Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 70 Jahren (1.000 Befragte). Die Datenerhebung wurde von Mitte bis Ende Oktober 2016 durchgeführt. Befragt wurden ausschließlich Personen, die in ihrem Haushalt in Entscheidungen bezüglich Investitionen bzw. des Kaufes von energiebezogenen Produkten, Services und Technologien involviert sind.

Wirklich spannende Ergebnisse die auf eine ressourcenschonendere Zukunft hoffen lassen! Die gesamte Studie könnt ihr übrigens hier einsehen. Uns freut es, dass erneuerbare Energie hohe Akzeptanz genießen. Auch unser Bürgerbeteiligungsmodell darf sich weiterer Beliebtheit freuen – ihr erfahrt von uns natürlich sofort, wenn es wieder soweit ist und es neue Anteile gibt :-). Der Trend der Privathaushalte in Richtung Photovoltaik mit eigenem Stromspeicher verdeutlicht, dass Wien Energie mit dem neuen Produkt ‚HausMaster‘ genau den Puls der Zeit trifft. Alles zum HausMaster erfährst du auf unserer Website. Wenn du Fragen zu weiteren Ergebnissen oder zu unseren Produkten hast, hinterlasse einfach einen Kommentar!

Übrigens: Wien Energie bietet auch für Businesskunden allerhand Produkte im Bereich der erneuerbaren Energie.