Beleuchtung im Wohnraum – lieber direkt oder indirekt?

Das Thema Beleuchtung ist wirklich facettenreich. Wie hell soll das Licht im Wohnraum sein? Welches Licht ist wirklich gemütlich? Können LEDs wirklich die Stimmung erzeugen, die ich mir wünsche? Kann ich bei diesem Licht auch lesen? Soll ich direkt oder indirekt beleuchten? Aber was sagt der Energieexperte zum Thema Beleuchtung?

Indirekte oder direkte Beleuchtung? Unser Energieberater klärt dich auf:

 

  • Direkt und gezielt

    Bei indirekter Beleuchtung sendet eine meist versteckte Lichtquelle Licht an einen Gegenstand bzw. an Wand oder Decke, die dieses dann wiederum reflektieren.  Dadurch wird das Licht gestreut und im Raum verteilt. Um eine gewisse Helligkeit zu erzeugen, werden aber mehrere Lichtquellen benötigt. Die Beleuchtung sollte bevorzugt direkt und gezielt für den Bereich erfolgen, wo das Licht gebraucht wird. Allerdings ist eine gewisse Grundbeleuchtung aufgrund des sonst großen Lichtkontrastes meist sinnvoll, z.B. beim Fernsehen oder Essen. Die sollte dann aber mit einer möglichst sparsamen Lichtquelle erfolgen.

  • Indirektes Licht lässt Räume größer wirken

    Indirekte Beleuchtung kann auch dazu dienen Räume zu heben, d.h. sie höher wirken zu lassen als sie sind. Diese optische Täuschung und die Kontrastreduktion sind die Hauptargumente für indirekte Beleuchtung.

  • Lichtfarbe

    Falls du dennoch nicht auf indirektes Licht verzichten möchtest, kannst du natürlich, unter sparsamen Einsatz, auf LEDs zurückgreifen. Nicht zu unterschätzen ist dabei auch die Wahl der Lichtfarbe. Vor allem bei LEDs bestehen da noch große Unterschiede. Die Lampen für den Wohnraum sollten jedenfalls glühlampenahnliches Licht widergeben. Das ist auf den Verpackungen entweder mit der Bezeichnung warmweiß oder mit einer der Lichttemperatur von rund 2700 Kelvin ausgewiesen. Ist man beispielsweise Kunst- oder Orchideenliebhaber, dann ist eine gute Farbwiedergabe der Lampe besonders wichtig, ausgewiesen als Ra-Wert.

Wer mehr zum Thema Licht wissen möchte, kann sich auch individuell beraten lassen von unseren ExpertInnen. Ein Energiecoaching gibt es ab 30 Minuten. Und soviel Zeit ist doch eigentlich immer oder? 😉