Heute geht es mir schon wieder viel besser. Der Muskelkater ist schon fast weg, morgen geht’s mit demTraining wieder voll weiter. Die Regeneration ist ganz wichtig. Die vom Marathon geplagte Musulatur muss wieder locker werden. Heute mache ich noch Pause.
Keep on Running ![]()
Martin
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Nach den Strapazen des gestrigen Marathons bin ich heute gemütlich Auslaufen gegangen. 12km in 1:20 Stunden mit einer Herzfrequenz von 122 Schlägen. Die Pace knapp unter 7Min. Am Anfang war es sehr unrund, die Muskulatur ist noch immer sehr müde. Wird noch ca. 2 Tage dauern, dann geht es wieder. Die Regeneration muss ich mir geben.
Mein Training geht weiter für den Ironman in Klagenfurt am 4.7.2010. Bis dahin ist noch einiges zu tun.
keep on running ![]()
Martin
Der Wettkampf hat seine eigenen Gesetze! Vorab: Meine Familie, Paul und meine anderen Freunde waren heute superpünktlich am vereinbarten Treffpunkt. Wir hatten noch jede Menge herumgewitzelt und sind danach zu den LKWs gegangen, in denen man die Säcke mit der Bekleidung abgibt, dann begannen wir uns kurz aufzuwärmen. Tom und Stuki sind im Gelben Startblock gestartet, Paul und ich im Blauen.
Pünktlich um 9:00Uhr ertönte das Startsignal, wir standen sehr weit vorne. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Leute vor uns Gasgeben wollten. Über die Startmatte sind wir gegangen, dann die ersten Laufschritte. Wir hatten uns eine Pace von 5:00min/km vorgenommen. Ich bin immer ein schneller Starter, aber so schnell wie heute, wollte ich es eigentlich nicht angehen.
Der erste Kilometer war nach 4:28Minuten vorüber, von da an bemühte ich mich wirklich Tempo herauszunehmen, das gelang mir aber nur bedingt. Immer wieder schlichen sich Kilometer mit einer Pace unter 4:30 ein, die Bremsenergie, die ich für ein langsameres Tempo gebraucht hätte, wollte ich nicht aufbringen. Erste Verpflegestelle passiert, dann im Wiental konnte ich endlich das Tempo anpassen und nahezu einheitliche Zeiten laufen.
Paul holte mich etwa bei km 15 ein. Von da an liefen wir gemeinsam immer unter 4:50. Es war wunderbar, keine Schwächen und Windprobleme spürte ich auch nicht. Bei km 20 eine weitere Verpflegestelle, an der ich mein Flascherl von meiner Frau bekam. (Foto für den Teamgeist!)).
Danach beendeten wir den HM mit tollen 1: 42Stunden. Paul war sehr motiviert, das Laufen mit ihm machte sehr viel Spaß. Geredet haben wir nicht sehr viel, denn der iPod versorgte Paul mit Musik. Liechtensteinstraße und Friedensbrücke passierten wir gemeinsam. Auf der Oberen Donaustraße und Schüttelstraße forcierte Paul das Tempo, was umso bedeutungsvoller ist, weil dort der heftigste Gegenwind zu verspüren war. Ich musste ziemlich kämpfen und konnte (wollte) das Tempo nicht mitgehen.
Bei km 30 kam dann das, was kommen musste. Ermüdungserscheinungen mit leichten Verkrampfungstendenzen im hinteren Oberschenkelbereich erforderten das bis dahin hohe Tempo (immer noch 4:50) zu reduzieren. Flachere Schritte, weniger Dynamik, um ein weiteres Verkrampfen zu vermeiden. Auf der Prater Hauptallee merkte ich, dass ich zusätzlich reduzieren musste. Die Oberschenkelmuskulatur machte weiter zu.
Ab km 35 war nur mehr eine Pace von 6:00 möglich. Diese wollte ich aber unbedingt halten und kämpfte daher sehr intensiv. Die Schmerzen wurden immer mehr, Krampftendenz immer häufiger, glücklicherweise konnte ich bis ins Ziel durchlaufen – es war aber nur mehr Kampf mit dem Krampf.
Nach 3:35:47 überhumpelte ich die Ziellinie und war mit dem Ergebnis trotz der Schwierigkeiten sehr zufrieden.
Wenn ich an den vergangenen Mittwoch mit Fieber und Gliederschmerzen zurückdenke, muss ich sehr froh sein, dass ich überhaupt teilnehmen konnte. Ich glaube, dass die Erkrankung in Verbindung mit medikamentöser Behandlung und dem hohen Starttempo letztendlich zur Schwächung im letzten Drittel des Marathons führten. Das Ergebnis stimmt mich aber sehr zuversichtlich für meine weiteren Wettkämpfe und Ambitionen.
Ich möchte aber nicht versäumen auch meine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Die Möglichkeit als offizieller Wien Energie Marathonläufer mit Mitarbeitern des Unternehmens in Kontakt zu treten und mit Hilfe des Blogs meine Erfahrungen mit den der anderen Athleten auszutauschen, fand ich sehr interessant und animierend. Dahinter steckt aber einiges an Organisation. Die Goodies, die Paul und ich bekamen, übertrafen das ohnehin schon sehr tolle Angebot. Mein Dank dafür und die Begeisterung äußert sich in knapp 90 Bloggeinträgen, die ich sehr gerne geschrieben habe.
Zu dem Trainingspensum, das ich in den letzten Wochen abgespult habe, gehören aber auch Entbehrungen in der Familie. Meine Frau und mein Sohn sind daran zwar schon gewöhnt, selbstverständlich ist deren Toleranz aber sicher nicht. Vielen Dank an dieser Stelle auch dafür.
Danke auch an meinen Coach Dirk, der hervorragende Trainingspläne für mich geschrieben hat. Ich habe diese alle in die Tat umgesetzt und bin schon sehr gespannt auf die weiteren Ziele (Bsp. IRONMAN).
Auch meine Freunde Tom, Stuki, Andi und auch alle anderen mit denen ich viele gemeinsame Trainingsstunden verbracht habe, danke ich für deren kurzweilige Unterstützung. Diese machen so manche Trainingseinheit zum Vergnügen.
Danke auch an Paul, der mit seinem zwar noch jungen Alter einen sehr großen Ehrgeiz gezeigt hat und einen großen Teil des heutigen Wettkampfes mit mir gemeinsam zurücklegte. Die Trainingseinheiten mit ihm waren ein absoluter Gewinn. Er ist ein Pfundskerl, ich würde mich sehr freuen, wenn wir in Kontakt blieben und einige Trainingseinheiten gemeinsam absolvieren könnten. Vielleicht kann ich ihn auch zu einem weiteren Angriff auf eine Zeit unter 200Minuten im nächsten Jahr überreden. Seine heutige Leistung zeigt, dass noch einiges bei ihm drinnen ist.
Danke an den Veranstalter für einen super Bewerb in unserer geliebten Heimatstadt.
Danke an die vielen Freunde am Streckenrand und alle Zuseher, deren Beitrag ist ein unheimlich wichtiger für alle Athleten in den verschiedenen Leistungsgruppen.
In diesem Sinne – der erste Tag nach dem Marathon ist auch der erste Tag vor dem nächsten!
keep on running ![]()
Martin
PS.: Damit mir nicht fad wird und ich nicht unnötig versulze, durfte ich heute Abend noch einen Wasserrohrbruch (Sifonschaden) in unserer Küche beheben. Das ist nach einem Marathon auch nicht gerade das was man sich wünscht!
Guten Morgen an alle Blog – Leser,
ich frühstücke gerade gemütlich und bereite mich auf den Wettkampf vor. Nur noch 2,5 Stunden, dann wird der Startschuss ertönen und 33.000 Läufer werden auf die Strecke losgelassen.
Das Wetter scheint super zu werden, jetzt kurz nach dem Sonnenaufgang ist es zwar noch ziemlich kalt, aber bis zu 18°C wurden prognostiziert. Das sind sehr gute Bedingungen. Ich werde jetzt noch meine Getränke herrichten und reichlich trinken.
Es kann losgehen!
Wünsche allen einen schönen Wettkampftag und hoffe, dass Paul und ich unsere gesteckten Ziele erreichen können.
keep on running ![]()
Martin
Die letzten organisatorischen Dinge wurden heute erledigt. So bin ich zum Beispiel mit meinem Sohn Patrick die Wettkampfstrecke abgefahren, um die Verpflegestellen noch einmal genau zu fixieren. Es sind zwar jedes jahr die Gleichen, aber es könnte ja der eine oder andere Platz durch eine Baustelle oder irgenwelche Umbauten verstellt sein. Um hier vor unnötigen Fehlern bewahrt zu bleiben, ziehen wir dasselbe Prozedere jedes Jahr durch. Es ist immer wieder interessant, da man sieht, dass mehrere Athleten gibt, die es offensichtlich genauso handhaben.
Ausrüstung wird vorbereitet, Verpflegung hergerichtet. Es kommt schon etwas Wettkampfstimmung auf. Das Umfeld fiebert schon mehr als ich selbst. Heute werde ich noch reichlich Kohlenhydrate speisen (Kaiserschmarrn) und früh schlafen gehen.
Morgen ist zeitlich Tagwache: Um 5:15 Uhr wird aufgestanden und mit den letzten Vorbereitungen begonnen. Um 7:30 Uhr werden wir das Haus verlassen um zum vereinbarten Treffpunkt zu fahren (8:05 Uhr U-Bahn-Station Alte Donau). Dann werden wir ein bisserl laufen gehen um rechtzeitig am Heldenplatz ins Ziel zu kommen.
Also morgen heißt es Gasgeben
keep on running
Martin
Abschlusstraining
Im Anschluss an die Startnummernabholung habe ich mein schon längst fälliges Abschlusstraining absolviert. 11,2km in 57,5 Minuten – Pace 5:07min/km also 7Sekunden über dem Marathontempo. Mein Durchschnittspuls lag bei 142. Bin im Anbetracht meines Zustandes zufrieden.
Streckenbesichtigung
Morgen werde ich mit meiner Familie die Strecke abfahren, um meine Verpflegestellen festzulegen. Meine Frau Karin, Sohn Patrick und Fredi (Onkel) sind schon Profis, ist ja immerhin schon mein 5.VCM und ich wurde immer von ihnen verpflegt. Mein Vater wird mich sicher, wie viele meiner Freunde auch, auf diversen Streckenabschnitten begleiten. Das ist wichtig, denn es baut auf, wenn man vom Streckenrand aus angefeuert wird.
Paul, Tom, Stuki und ich, wir werden uns am Sonntag um 8:05Uhr bei der U-Bahnstation Alte Donau treffen. Im Sinne des Teamgeistes werden Paul und ich auch versuchen den Marathon gemeinsam zu laufen - vielleicht schaffen wir es miteinander über die Ziellinie zu kommen.
Es ist angerichtet!
keep on running
Martin
Endlich wird es ernst;-)
Heute haben wir unsere Starterpakete abgeholt. Paul, Tom und ich trafen uns am Messegelände und erledigten die Abholung gemeinsam. Danach sind wir durch den Messebereich gegangen und haben uns einiges angesehen.
Ich habe mich im dortigen Medicalcenter von einem Arzt untersuchen lassen, damit ich sicher sein kann, dass ich ohne Risiko starten kann. Der Arzt stellte mir einen Befund aus – ich habe jetzt schriftlich, dass mein Gesundheitszustand für den Start in Ordnung ist. Ob ich meine Leistung abrufen kann, werde ich beim Rennen sehen.
Das Wetter ist ja recht gut angesagt. Also, hopp auf – keep on running ![]()
Martin
Storno Abschlusstraining
Aufgrund des schlechten Wetters (feucht/kalt) und meines Gesundheitszustandes haben Paul und ich das gestrige Training leider stornieren müssen. Das Risiko war für mich zu groß.
Glücklicherweise ist das Trainingspensum in dieser Woche nicht so groß – ich versäume durch meinen gesundheitsbedingten Ausfall nicht all zu viel.
Heute treffen wir uns, um unsere Starterpakete abzuholen. Wenn das Wetter passt und ich mich halbwegs gut fühle, werde ich heute noch einen Auflockerungslauf machen.
Ich bin guter Hoffnung, dass ich starten kann.
keep on runnig ![]()
Martin
Heute geht es mir schon besser. Medikamente dürften wirken. Am Nachmittag werde ich entscheiden ob ein Training möglich ist.
Keep on Running ![]()
Martin
Hi Leute,
leider hat mich heute am Abend eine leichte Unpässlichkeit erwischt. Ich hoffe, dass diese wirklich nur leicht ist, denn sonst ist meine Teilnahme am Marathon gefährdet.Den ganzen Tag habe ich mich schon etwas schlapp gefühlt, am Abend kamen Gliederschmerzen dazu. Der Verdacht lag nahe, dass auch erhöhte Temperatur im Spiel ist. Das hat sich auch bestätigt. Zwar nur 37,4°C, aber dennoch eine Sache, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Glücklicherweise sind Blutdruck und Puls normal. Meine Frau hat mich sofort medikamentös versorgt, ich hoffe, dass es mir morgen besser geht.
Ich möchte den Marathon unbedingt laufen, denn er ist immer wieder ein Erlebnis. Gerade heuer habe ich mir sehr viel vorgenommen, weil ein derartiges Jubiläum werde ich mit Sicherheit nicht mehr erleben.
Wird schon gut gehen, morgen werde ich mit Paul ein lockeres Training machen, sehr auf den Puls achten und mich dann entscheiden, wie es weiter geht.
Der Zeitpunkt zum Krank werden ist zwar ganz schlecht, aber noch ist nichts verloren.
keep on running ![]()
Martin






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