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Ein neuer Spruch für die neue Saison muss her!

Die Bande im Hanappi-Stadion  braucht passend zur neuen Saison auch einen neuen Spruch. Und genau dafür brauchen wir eure Hilfe. Daher:

Rapid_Bande_end_2_klein

Wie ihr mitmachen könnt?

Recht eure Idee bei uns auf der Wien Energie Facebook-Seite ein und gewinnt ein Trikot mit Wunschnamen vom SK Rapid Wien und ein Meet & Greet mit eurem Lieblingsspieler. Ausgelost wird am 1.Juli 2013

Kreativ sein! Spruch einschicken! Gewinnen!

Wäre doch cool, wenn dein Spruch in der nächsten Saison die Bande von Wien Energie im Stadion schmückt, oder?

 

 

 

 

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Wer lacht, gewinnt! Tickets für die Kino-Premiere von “Die Monster Uni” in Wien gewinnen!

Disney/ Pixar’s Monster gehen in eine neue Runde! Ab 20.Juni 2013 kommt der neue Film “Die Monster Uni” in die österreichischen Kinos. Und wir haben exklusive Tickets für die Premiere in Wien für euch!Gewinnspiel_Monster_Uni Und als kleines Goodie legen wir noch einen 500 Euro Energie-Gutschein  oben drauf!

Wie ihr diese gewinnen könnt?

Die Monster schreien, wir lachen jedoch lieber!

Die Monster bekommen ihre Energie vom Schreien. Aber was gibt uns die meiste Energie? Lachen, richtig! Daher lachen wir jetzt um die Wette. Schickt uns euer schönstes Lachvideo und zeigt uns, wie viel Energie in euch steckt!

Wie funktioniert’s?

Einfach Lachvideo filmen und auf unserer Facebook-Seite hochladen: www.facebook.com/wienenergie

Und damit ihr schon einen Vorgeschmack bekommt, was euch im Film erwartet, könnt ihr euch hier gleich den Trailer anschauen:

 

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Warum sich ein Besuch im Wien Energie-Haus wirklich lohnt!

Den meisten ist unser Wien Energie-Haus auf einer der größten Einkaufsstraßen Wiens, der Mariahilferstraße, bestimmt ein Begriff. Der ein oder andere hat bestimmt auch schon mal einen BWE Hauslick hinein gewagt. Für alle, die sich jedoch immer schon gefragt haben, welche Leistungen das Wien Energie-Haus bietet und was man da überhaupt so machen kann, bringen wir hier etwas Licht ins Dunkel :-)

Energieberatung

Zahlreiche EnergieberaterInnen bieten Informationen zu den folgenden Themen: Heizung und Warmwasser, Stromanwendung im Haushalt, Bauen und Sanieren, Förderungen und Heizkostenvergleich und Beleuchtung. Darüber hinaus können die EnergieberaterInnen Energieausweise errechnen. Das heißt, egal ob Sie kleine Tipps für den Haushalt benötigen, wie z.B. Abdichtung der Türen und Fenster, Regelung der Raumtemperatur, etc. oder sich zum Thema Erneuerbare Energie (wann ist eine solarthermische Anlage am Dach sinnvoll?, oder der Einsatz einer Wärmepumpe) beraten lassen wollen, unsere EnergieberaterInnen sind hier eine kompetente Anlaufstelle.

Gerade auch für Häuselbauer interessant

Hier liefern unsere BeraterInnen Unterstützung in zahlreichen Bereichen:

  • Hilfe bei der Grundrissoptimierung zur Energiekostensenkung
  • Erstellung eines Energieausweises für Ihr Gebäude oder Ihre Wohnung (s. Energieausweis)
  • Tipps zur Auswahl der geeigneten Bau- Und Wärmedämm-Materialien
  • Hilfe bei der Auswahl energiesparender Fenster und Türen
  • Erklärung bauphysikalischer Grundbegriffe und deren Bedeutung
  • Tipps zur Vermeidung von Wärmebrücken
  • Planungstipps zur Errichtung von Niedrigenergie- bzw. Passivhäusern – im Neu- wie auch im Altbau
  • Auswahlhilfe bei der Suche nach Komponenten für besonders energiesparende Häuser
  • Tipps zur Mauertrockenlegung und Schimmelvermeidung in der Sanierung
  • Beratung zur Kosteneinsparung durch Nutzung von Förderungen

Den Stromfressern auf der Spur

Wir bieten euch die Möglichkeit ein Strommessgerät gratis für mehrere Tage auszuleihen um eure Wohnung auf Stromfresser hin zu untersuchen. Wieviel Strom schluckt welche Lampe? Wieviel braucht der Kühlschrank? Damit könnt ihr es auf ganz einfach Art und Weise herausfinden, wo die Stromfresser versteckt sind. Einfach anstecken und das Gerät fängt an zu messen. Natürlich liefern unsere Experten beim Ausborgen eine Anleitung, wofür sich das Gerät eignet. Zusätzlich bieten wir Messgeräte um den Ursachen von Schimmelbildung im Haushalt auf den Grund zu gehen.

Ausstellungen

Als kleines Highlight bieten wir regelmäßig Ausstellungen zu verschiedenen Themen. Derzeit können Bilder des internationalen Fotowettbewerbs zum Thema Windkraft bewundert werden.

Neugierig geworden? Dann wäre es doch mal an der Zeit auf einen Besuch vorbei zu kommen. Wir freuen uns auf jeden Fall.

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Die schönsten Seiten der Windkraft

Bis 29. März könnt ihr im Wien Energie Haus auf der Mariahilfer Straße 63 ganz besondere Impressionen der Windenergie entdecken.

Internationaler Windkraft-Fotowettbewerb

Im Zuge eines internationalen Windkraft-Fotowettbewerbs der europäischen Windenergievereinigung (EWEA)  wurde der europäische und weltweite Gesamtsieg nach Österreich gebracht. Alle 22 Siegerbilder mit ganz speziellen Eindrücken von Windparks könnt ihr ab sofort im Zuge der Fotoausstellung „Windkraft Impressionen“ von IG Windkraft bis einschließlich 29. März im Wien Energie Haus besichtigen – oder Online auf: www.tagdeswindes.at/foto

Europa- und weltweites Siegerbild aus Niederösterreich

Das von der EWEA gekürte europäische und weltweite Siegerbild stammt aus Österreich und zeigt den Windpark aus Haindorf (NÖ).

© Tag des Windes / Franz Weinhofer

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Österreichisches Siegerbild aus der Steiermark

Das österreichische Gewinnerfoto zeigt den steirischen Windpark Moschkogel.

© Tag des Windes / Michael Rothauer

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Jetzt mitmachen – eure schönsten Windkraft Bilder

Auch auf unserer Facebook Seite findet ihr noch mehr Gewinner Bilder des Wettbewerbs. Außerdem ist eure Kreativität gefragt – postet uns bis 29. März euer schönstes Windkraft Bild auf unsere Facebook Chronik (Verlinkung auf www.facebook.com/wienenergie) und ihr könnt 3 x 50 Euro Energie-Gutscheine gewinnen. Gleich mitmachen auf facebook.com/wienenergie

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3. KundInnenbeiratssitzung ganz nach dem Motto “smarte” Stromwelt

In dieser dritten Sitzung drehte sich alles um die “smarte” Stromwelt. Denn generell wird die Welt ja immer smarter. Telefone werden zu Smartphones, Ausweise zu Smartcards, Stromnetze zu Smart Grids, Häuser zu Smart Homes und Stromzähler zu Smart Meter.Kundenbeirat 1

Aufgrund der hohen Aktualität gingen wir zunächst der Frage nach: Smart Metering – was ist das? KollegInnen von Wien Energie Stromnetz, einem Schwesterunternehmen der Wien Energie GmbH stellten die “intelligente” Zählertechnik von Morgen vor. Die neuen, digitalen Stromzähler werden in den kommenden Jahren sukzessive in den Haushalten Einzug erhalten und die alten, schwarzen Stromzähler ersetzen. Laut Verordnung müssen in Österreich bis Ende 2019 95 Prozent der Kundenanlagen mit Smart Meter ausgestattet werden.

Im Frühjahr 2013 startet Wien Energie Stromnetz ein Pilotprojekt, wobei ca. 3000 Haushalte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, umgerüstet werden. Bei diesem Projekt sollen unter anderem die verschiedenen Übertragungstechnologien im urbanen/ländlichen Bereich und im Bereich Neubau/Altbestand, verschiedene Zähler, neue IT-Systeme und deren Anbindung an bestehende IT-Systeme getestet werden.

Die Mitglieder unsere KundInnenbeirats haben exklusiv die Möglichkeit, die schlauen Stromzähler in der Pilotphase zu testen. Anfang 2014 beginnt der große Rollout, wo die Erfahrungen des Pilotprojektes einfließen. Insgesamt müssen rund 2,1 Millionen Zähler getauscht werden.

Generell soll Smart Metering dabei helfen, den Energieverbrauch sichtbar zu machen, Abrechnungssysteme zu verbessern und die VerbraucherInnen für den Energiekonsum zu sensibilisieren.

Einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Europäischen Union soll auch smartes Wohnen liefern. 8 Beiratsmitglieder haben sich letztes jahr freiwillig gemeldet, “EasyHome control” in ihren eigenen vier Wänden auf Herz und Nieren zu testen. Im zweiten Teil der gestrigen Sitzung befragten wir sie zu ihren Erfahrungen mit den Testpaketen.

Generell hat auch diese Sitzung wertvolle Anregungen und Ideen zur Optimierung unserer smarten Produktpalette geliefert. Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Sitzung!

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EasyHome control im Test – Das Resümee nach ca. 2 Wochen Test

Unser Kollege Karl Seisenbacher hat für uns exklusiv das neue Produkt EasyHome control getestet. Ca. 2 Wochen hat er hier am Blog berichtet über sämtliche Funktionen, die er getestet hat und darüber hinaus Tipps gegeben, was bei der Montage und bei der Bedienung beachtet werden sollte.

Alle Blogbeiträge könnt ihr hier nachlesen:

EasyHome control im Test – Startschuss

EasyHome control – Installation

EasyHome control – Zwischenstecker und Handysteuerung

EasyHome control – Wandthermostat

Karlis ganz persönliches Resümee nach 2 Wochen Test:

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Bau des ersten Hochdruck-Wärmespeichers weltweit

Seit Sommer letzten Jahres bauen wir den ersten Hochdruck-Wärmespeicher weltweit. Der neue Wärmespeicher in Simmering ermöglicht, dass Wärme dann verbraucht werden kann, wenn sie benötigt wird. Zeitlich unabhängig von der Erzeugung. Es ist der weltweit erste Hochdruck- und Hochtemperatur-Speicher dieser Art. Er wird den jährlichen Wärmebedarf von rund 20.000 Haushalten decken und spart durch die Optimierung von Produktion und Speicherung jährlich rund 11.000 Tonnen CO2 ein.

Wo liegen die Vorteile des Hochdurck-Wärmespeichers?

Durch den Wärmespeicher kommt es zu einer zeitlichen Entkopplung zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeverbrauch. Dadurch wird der Einsatz von Spitzenkesseln bei sehr hohem Strom- und Wärmebedarf minimiert. Die Anlage optimiert den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerke, der thermischen Abfallbehandlungsanlagen und der dezentralen Stromeinspeiser durch erneuerbare Energie. CO2-Emissionen werden reduziert und die Fernkälte-Tagesspitzen in den Sommermonaten ausgeglichen.  Der Höhenunterschied im 1.153 Kilometer langen Fernwärmenetz beträgt bis zu 150 Meter. Aus diesem Grund wird bei uns in Wien das heiße Wasser für Heizung und Warmwasser mit hohem Druck und Temperaturen zwischen 95 und 150 Grad Celsius transportiert. Der Speicher wird pro Jahr rund 2.200 Stunden be- und auch rund 2.200 Stunden entladen werden. Die jährlich gespeicherte und somit auch entnommene Wärmemenge beträgt rund 145.000 Megawattstunden. Das entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Wärmebedarf von 20.000 Haushalten.  

 

Fakten Wärmespeicher Simmering

  • Speichermenge Wasser: 11.000 m3
  • Höhe der beiden Druckspeicher: 45 Meter
  • Druck: 10 bar am Speicherboden, 6 bar an der Speicherdecke
  • Speichervermögen: 850 MWh
  • Verbaute Betonmenge für Fundamente: 2.000 m3
  • Bauzeit: von Mai 2012  bis Ende 2013
  • Wärme für 20.000 Haushalte pro Jahr
  • CO2-Einsparung/Jahr: ca. 11.000 Tonnen
  • Investition: 20 Millionen Euro
  • ca. 80 bis 100 Beschäftigte (gesamt, im Baufeld und auf den Vormontageplätzen)

Derzeitiger Baufortschritt

Die Deckeln, Kuppeln der beiden Wärmespeicher am Kraftwerksstandort Simmering wurden vorgestern mit einem 500-Tonnen-Kran gehoben. Eine dieser Kuppeln hat 65 Tonnen! Für diese Aktion ist höchste Präzision gefordert, der Kranfahrer und seine Kollegen von der Baustelle müssen die Kuppeln in Millimeter-Arbeit anpassen. Die Anhebung selbst passierte innerhalb kürzester Zeit, die genaue Draufsetzung dauerte dann jeweils rund zwei Stunden! Die Wärmespeicher sind noch nicht fertig, derzeit haben sie eine Höhe von rund 20 Meter. Ende des Jahres sollen die Wärmespeicher in Betrieb gehen.

Hier einige Eindrücke von der gestrigen Aktion:

 
 
 

 

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EasyHome control – Wandthermostat

Auch diese Woche habe ich mich weiter mit Easy Home control beschäftigt und weitere Funktionen getestet. Konkret nehme ich jetzt mal das Wandthermostat unter die Lupe.

wtDas Wandthermostat (erhältlich im Webshop) ist für Räume gedacht die mehr als einen Heizkörper haben.
Um die Temperatur in diesem Raum zu verändern, reicht es wenn man das Wandthermostat ansteuert.
Pro Wandthermostat können bis zu 8 Heizkörper gesteuert werden.

Die Montage erfolgt ähnlich wie beim Eco-Taster:
1. Schreibe dir die 10stellige Idetifikationsnummer auf (am Besten gleich in die Liste wo alle anderen Geräte stehen).

2. Montiere das Wandthermostat im Raum oder an einer beliebigen Stelle im Haus.
Verwende am Besten die dafür mitgelieferten Schrauben und Dübel. Sie können aber auch das Gerät mittels Klebestreifen montieren.

3. Klicke im EasyHome control Programm auf „Geräteerkennung Starten“ und auf dem Wandthermostat auf die „BOOST OK“-Taste. Dann das Wandthermostat einem Raum hinzufügen.

Über dieses Wandthermostat können dann alle Heizkörper in diesem Raum gesteuert werden.
Ein weiterer Vorteil  der Steuerung über den Wandthermostat ist, dass man so eine gleichmäßige Temperatur schaffen kann.

Weitere Blogartikel zu Easy Home control

Hier gibt’s alle Beiträge zu meinem Test nochmal zum Nachlesen:

Easy Home control im Test – Startschuss

Easy Home Control – Installation 

Easy Home Control – Zwischenstecker und Handysteuerung

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Advent-Engerl – Jeden Tag ein Pakerl für deine Freunde

Weihnachten ist die Zeit des schenkens! Und daher haben wir uns auch dieses Jahr wieder etwas überlegt um euch an Weihnachten eine Freude zu machen. Anders als in den letzten Jahren geht es jedoch nicht darum dass wir euch direkt die Inhalte unserer Packerl schenken, sondern dass ihr fünf eurer Liebsten dafür vorschlagt.

 

Wie funktioniert es? Einfach auf unsere Wien Energie Facebook-Seite gehen und am Advent-Engerl Spiel teilnehmen. Du hast dort die Möglichkeit den Tagespreis anzuschauen, als auch schon mal einen Blick in die Packerl für die nächsten Tage zu wagen. Beim Tagespreis hast du die Möglichkeit fünf deiner Freunde für dieses Geschenk auszuwählen und mit etwas Glück werden sie von dir beschenkt. Was deine Freunde tun müssen? Einfach nur deine Spielanfrage akzeptieren und mit etwas Glück gewinnen.

Was versteckt sich in den Packerl? Natürlich verraten wir noch nicht alles. Aber mit ein paar unserer Hauptpreise wollen wir euch natürlich schon mal neugierig machen.

 Viel Spaß beim Freunde beschenken!

 

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Spittelau: 20 Jahre Goldenes Wahrzeichen

Die Spittelau feiert Geburtstag! Zu feiern gab es jedoch nicht immer was. So war die heute sehr beliebte Müllverbrennungsanlage und Sehenswürdigkeit der Stadt Wien einst ein enormes Streitobjekt, über das sich besonders die Anrainer beschwerten. Spittelau_Nacht

Am 15. Mai 1987 lösten Flämmarbeiten am Dach einen Großbrand aus. Die Anlage konnte aufgrund der Verwüstung nicht mehr in Betrieb genommen werden. Viele Bürgergruppen sprachen sich sofort für einen Abriss der Anlage aus, die Wiener Stadtregierung unter dem damaligen Bürgermeister Helmut Zilk entschied sich aber für einen Wiederaufbau. Die Gründe: In der Spittelau ist die komplette Fernwärmeinfrastruktur vorhanden und der Abfall muss nicht umweltbelastend von täglich bis zu 250 Müllfahrzeugen zu einem weit entfernten Standort transportiert werden.

Die Neugestaltung durch den Künstler Hundertwasser
In den Jahren 1988-1992 schuf Hundertwasser eine einzigartige Symbiose aus Technik, Ökologie und Kunst. Gemäß seiner idealistischen Einstellung übernahm der österreichische Künstler und Umweltaktivist die Neugestaltung der Anlage sogar kostenlos. Am 2. Dezember 1992 bekam Wien neben dem Riesenrad und Stephansdom ein neues Wahrzeichen – die Spittelau.Spittelau_HW_120_klein

Bereits von weitem springen die bunte Fassade und die goldene Kugel auf dem Schlot ins Auge. Dachbegrünung und eine Bewaldung des Vordachs der Anlage bringen die Natur in die Stadtlandschaft zurück. Turmfalken, langjährige Bewohner des durch Brand zerstörten Vorgängerbaus fanden in den am Schlot eingebauten Nestern des Neubaus wieder ein Zuhause.

Symbol für nachhaltige, saubere und sichere Wärmeversorgung Wiens
Drei Argumente waren für Hundertwasser ausschlaggebend um die Spittelau zu gestalten: die Zusage, die Anlage nach modernsten technischen Standards zur Abgasreinigung auszurüsten; der Umstand, dass eine Millionenstadt wie Wien selbst bei größten Anstrengungen Abfälle nicht gänzlich vermeiden kann; und schließlich die Tatsache, dass die thermische Behandlung von Abfall die umweltfreundlichste Methode der Entsorgung ist.
Die Technologien bei den Filtern haben sich in den vergangenen Jahrzehnten derart weiterentwickelt, dass wir heute in der thermischen Abfallbehandlungsanlage Spittelau wie auch in den anderen Werken die gesetzlichen Grenzwerte um rund 90 Prozent unterschreiten.

Friedensreich Hundertwasser – Maler und Architekturdoktor für Mensch und Umwelt
Hundertwasser gelangte in den 1960er Jahren mit seinen Gemälden und Grafiken zu internationaler Bedeutung – unverwechselbar durch die ihnen eigene Farb- und Formensprache. In Hundertwassers Bildern taucht seit 1953 die Spirale als häufig wiederkehrendes Element auf. Sie entspricht seiner Vorstellung vom naturhaften Werden, vom Spittelau_Fassade_2Wachsen, aber auch vom Vergehen. Typisch für Hundertwassers Malerei sind aber auch die natürlichen Farben. Als Gegner vorgefertigter Malmaterialien stellte er seine Farben selbst her. Er zerrieb Ziegel, Lehm, Erde oder Kohle und mischte sie mit Wasser, Öl, Ei oder Acryl.

Sein ganzes Leben lang beschäftigte sich Hundertwasser auch mit naturverbundenem, menschengerechterem Bauen und Wohnen. Aber erst im letzten Drittel seines Lebens bekam er Gelegenheit, seine architektonischen Entwürfe entsprechend seiner früh verfassten theoretischen Manifeste in die Wirklichkeit umzusetzen: 1982 gestaltete er die Fassade der Porzellanfabrik Rosenthal im deutschen Selb. Ein Jahr später folgte die Grundsteinlegung des Hundertwasser-Hauses in Wien, das 1985 an die Mieter übergeben wurde.In den folgenden Jahren arbeitete er weltweit an zahlreichen Architekturprojekten. So unterschiedlich diese Bauwerke sind, sie alle tragen unverkennbar Hundertwassers Handschrift – keine geometrisch geraden Linien, aber unregelmäßig gesetzte Fenster, begrünte und bewaldete Dächer, Fassaden mit bunter Keramik, Baummieter und unregelmäßige Skyline.

Insbesondere am Beispiel der thermischen Abfallbehandlungsanlage Spittelau hat Hundertwasser den Beweis erbracht, dass statt rationeller, unpersönlicher Architektur, anstelle steriler menschenunwürdiger Industriebauten ein schöpferischer Geist im Einklang mit der Natur zum Leben erweckt und die Schönheit von Industriebauten wiedergewonnen werden kann. Diese Architektur wurde nicht nur gelobt, aber viele seiner Ideen wie die Bewaldung und Begrünung der Dächer und das harmonische Miteinander von Mensch, Natur und Architektur sind heute allgemein anerkannt.

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