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Ich habe gekündigt!

Ich hab jetzt mein Abonnement bei den Wiener Linen gekündigt!

Die Fahrten zur Arbeit sind viel schöner mit dem Fahrrad als mit Tram und Bus. Ich bin erfrischt, und dank E-Unterstützung auch bei Gegenwind nicht erschöpft (-> ein Resume). Ich brauche ungefähr gleich lange: 45 min Tür zu Tür. Wenn ich zumindest einen ausgedehnten Sommer mit dem Rad fahre, dann lohnt sich ein Jahresabo nicht mehr (-> zu den Kosten). Das Geld kann ich jetzt in das E-Bike investieren.

Wie lange ich es im Winter durchhalten kann, werden wir sehen – aber bis dahin freue ich mich auf die frische Luft, die Freiheit und die Fitness. So verändert das Fahrrad mein Leben :-) !

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Erste Fahrt (im Regen) zur Arbeit

Wie immer bin ich auch heute mit dem Rad zur Arbeit nach Floridsdorf gefahren. Diesmal aber mit dem neuen KTM eBike und ich muss sagen das Ding macht echt Spaß!

Meine tägliche Gesamtstrecke ist pro Richtung 25km lang und geht von Purkersdorf über den Wolfersberg, dann weiter über die Amundsenstraße rauf zum Schottenhof, wieder bergab in den 17. und als Abschlusshügel über einen Teil der Höhenstraße nach Neustift am Walde. Ab denn geht’s, abgesehen von der kurzen Steigung über die Floridsdorfer Brücke, nur mehr bergab.

Da ich noch keine Erfahrung mit der Akku Laufleistung hab, wählte ich in der Ebene mal keine Unterstützung (Stufe 0). Auf den drei vorher beschriebenen Steigungen habe ich dann mit allen Unterstützungsvarianten (1 bis 4) herumexperimentiert.

1 ist ungefähr so wie mit meinem „normalen“ Rad, bei 2 merkt man schon ein wenig Hilfe. In den Steileren Passagen geht’s mit Stufe 3 schon total easy und Stufe 4 ist der absolute Wahnsinn. Ich denke, dass ich mit dauerhaft 3-4 gar nicht mehr ins Schwitzen kommen werde. Heute ist das aber eh nicht zu beurteilen weil ich durch den starken Regen, trotz Goretex, sowieso ganz nass wurde. Die Bedenken, dass Wasser ein Problem für die Elektrik sein könnte, kann ich bisher jedenfalls nicht teilen – alles hat bis zum Schluss perfekt funktioniert.

Ein ganz klein wenig Kritik muss aber auch sein: Weil das Bike keine Kotschützer hat, wird man auch von unten mit genügend Wasser und Dreck versorgt. Für den täglichen Einsatz muss man eigentlich welche montieren. Hab versucht die von meinem alter Trecking Bike zu montieren, bin aber beim Hinteren gescheitert. Der Abstand Rahmen und Reifen war einfach zu gering. Vielleicht find ich noch brauchbare oder das freundliche KTM Team besorgt uns passende (-:

Auch Kombipedale für die Radschuhe wären gerade bei nassem Wetter ein echter Vorteil. Auf den nassen Pedalen rutscht man öfter mal aus.

Der Akku ist jetzt übrigens noch ca. halbvoll – ein Mal hin und zurück (50km) sollte also drinnen sein. Am Abend kann ich genaueres sagen….

Bitte Daumen halten, dass der Regen bis dahin aufhört!

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