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Die Verführerin

Heute habe ich in der Tiefgarage wieder ein kleines Elektro-Radl-Probefahren veranstaltet – das darf ich, weil a) ist der Alfred P. von Facility Management auf Urlaub (der wacht sonst über die Garage wie der Cerberus über den Eingang zur Unterwelt) und weil b) das Radl schon dem Joe S. gehört. Wie angedroht, habe ich’s am Montag für ihn gekauft.

Und immer der gleiche Effekt, wenn jemand das erste Mal den Einsatz von 250W (ein Viertel KW, eigentlich lächerlich wenig) spürt: “Pfau, das geht ab!” (die Kollegen waren eine Spur jünger als ich) und am Schluss “Also einmal muss ich noch, vielleicht war’s beim ersten Mal eine Sinnestäuschung.”

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Motor Scooter kaputt – E BIKE LEBT!!!

ENDLICH – mein Scooter Moped mit Motor ist kaputt.

Es war zum Transport zwar praktischer als ein Rad, aber die Versicherung, der Hitze Helm, das Benzin kosteten einfach mehr… Nun gibts nur noch das KTM und meine Chopper Maschine.

Heute und gestern transportierte ich schon schwere Flaschen am montierten Gepäcksträger, in etwa 16kg. Das machte das Rad hinten etwas schwabbeliger, aber kein Problem.

Reifen Platzer und Glück:
Derzeit überwiegt das Glück bei mir! Spektakulär war meine Fahrt vor der Praterdom Disco um 3h. Da warf/schlitterte mir irgendjemand eine Flasche unter das Rad, die ich genau zwischen Vorder und Hinterrad bekam und natürlich überfuhr. Das tolle, durch das Gewicht des Überrollens ist die Flasche zerborsten mit einem Tusch und die Splitter flogen wie Granaten auf den Werfer retour… nix kaputt!!

Gestern sah ich in der Nacht zu späte eine zersplitterte Bierflasche am Praterstern. Ich verriss das Vorderrad nach hoch aber hinten fuhr ich voll durch den knirschenden Splitter Haufen – nix kaputt !!

Beschleunigung
Der voll geladene Akku geht bei mir immer besser als ein halb geladener. Ich weiß nicht ob alle das Phänomen haben, aber voll ist das Geschehen weit agressiver als halb geladen. Das ist spührbar, aber zu vernachlässigen.

Was das Voting betrifft: wie geschrieben erwarte ich mir nicht 1000 Fans und bin nur ein einfacher Nacht Fahrt Tester.

Fahrarten
Heute am Tag merkte ich das es mit dem Bike viele FAHR-ARTEN gibt…
Etwa eine Umdrehung Stufe 4 und rollen, dann wieder EINE Drehung und lange rollen – das non stop = sehr chilliges fahren..Nicht Jedermanns Sache aber es war toll so heute…..

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Es war einmal…”mein E- Bike und eine schöne Erfahrung”

Hier ein kleiner Gastbeitrag:

“Meine Mitbewohnerin hat sich bei Wien Energie beworben wo sie die Chance auf 2 Monate E- Bike testen hat.

Seitdem sie das Fahrrad hat, stelle ich mir vor wie es wohl ist, mal auf dem Fahrrad zu fahren. Ob es wohl ein anderes Gefühl ist als auf einem normalen Rad?

Am Wochenende war es dann soweit, dass ich auch mal fahren durfte.

Ich habe erst relativ spät das Fahrradfahren gelernt und bin sehr unsicher was das betrifft.

In der Stadt fahre ich nur sehr ungern und in Wien konnte ich es mir überhaupt nicht vorstellen. Dann aber waren wir alle zusammen an der Donau und ich habe mich doch entschlossen mal eine Runde zu fahren.

Als ich auf das Rad stieg, war es am Anfang noch ganz ungewohnt. Es ist schwerer als die normalen Räder auf denen ich bis jetzt gefahren bin. Aber ab dem Moment wo sich dann die Beine immer mehr bewegen, die Füße fester in die Pedale drücken, ändert sich das alles.

Die Landschaft flog an mir vorbei. Es rauschte leicht in den Ohren und dann hatte ich das Gefühl von Freiheit.

Beim Treten hatte ich das Gefühl ich bin leichter, kann alles erreichen und überall hinfahren wo es mich hintreibt.

Natürlich ist das mit anderen Fahrrädern auch so, aber für mich war es ein sehr besonderes Gefühl.

Dadurch, dass es etwas schwerer ist, hatte ich auch nicht so ein Gleichgewichtsproblem und es lief ganz gut für mich. Ich hätte ewig fahren können und hab in gewisser Art und Weise wieder eine größere Freude am Fahren gefunden.

Natürlich ist es auch total toll, dass es durch den Akku mehr Energie hat und mich beim treten unterstützt.

Ich freue mich sehr darüber das ich die Chance habe mich gelegentlich mal auf das Rad zu setzten und eine Runde zu fahren. Ich denke, dass es der Natur und uns Menschen echt gut tun würde wenn wir mehr auf Alternativen umsteigen und einfach mal das Auto stehen lassen. Denn Hey wollen wir nicht, dass unsere Kinder auch mal eine so schöne Landschaft beradeln können wie wir?

A.S.”

Danke für den Einblick in deine schöne Erfahrung!

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Zwischen-Resümee

13. Juni

Akku: Einige Tester haben geschrieben, der Akku sei sehr laut beim Laden, was ich aber nicht finde. Der „Lärmpegel“ entspricht in etwa dem von einem Standard Stand Computer im Normal Betrieb oder von einem Laptop wenn er auf 100% ausgelastet ist. Von dem her ist das Geräusch im Nebenzimmer überhaupt nicht wahrnehmbar.

Was mich zum Thema Akku aber interessieren würde: wenn man den Akku aus Muskelkraft selber lädt, zählt das jetzt auch zu einer „Ladung“ oder zählen nur die Steckdosen Ladungen zur Lebensdauer? Würde mich sehr interessieren falls es jemand schon herausgefunden hat.

Schaltung: Die Schaltung von den verschiedenen Unterstützungsstufen ist doch recht fummelig, weil die Knöpfe alle sehr nah beieinander liegen und man schon fest draufdrücken muss, um die Stufe zu ändern. Wenn ich gerade auf den Verkehr achten muss und nicht so genau aufpasse was ich drücke, dann kann es leicht passieren, dass ich statt den + Knopf auch den ON/OFF Knopf erwische und auf einmal ist jegliche Unterstützung weg.

Beschleunigung: Da dieses Bike bei der Unterstützungsstufe 3-4 so schnell beschleunigt, spüre ich diese Beschleunigung auch stundenlang im Nachhinein, wenn ich gar nicht mehr am E-Bike sitze! Ich glaube hier gilt es einfach dass ich mich mehr mit dem verschiedenen Unterstützungsstufen spiele, um meine ideale Stufe für die verschiedenen Situationen zu finden. Hierfür wäre aber auch ein leichteres Umschalten in die verschiedenen Gänge sinnvoll, weil dann kann man das fahren raffinierter machen.

Vorschlag: den Plus Knopf auf einer Seite der Bedienkonsole, den Minus Knopf auf die andere. Der ON/OFF sollte möglichst neben dem Minus Kopf stehen :)

Noch besser wäre es die Bedienkonsole direkt in den Lenker zu montieren, somit hätte man gleich am Griff die Knöpfe (an dem Linken Griff den + Knopf, rechts den Minus Knopf – oder umgekehrt. Somit könnte man sich nicht so leicht „verdrücken“.) und die Konsole würde nicht den Blick auf die herkömmliche Gangschaltung versperren.

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So schnö konnst goar net schaun!

Gastfahrt von Tine H. auf dem e-cross zum Donauinselfest

Nagellack: orange! Passt!

Nagellack: orange! Passt!

Nachdem Tine  zwei Tage zuvor den Loser mit dem Mountainbike in nur zwei Stunden bezwungen hatte, litt sie bei ihrem Wochenendbesuch in Wien an ordentlichen Knieschmerzen. Daher beschlossen wir, sie sollte am Freitag mit dem e-cross zum Donauinselfest fahren. Sie war schwer beeindruckt: “Zisch!! Sofort beim ersten Tritt in die Pedale fühlte ich die tolle Beschleunigung des e-Motors. Es war herrlich und für meine Knie eine wahre Wohltat.”

Auch das Fahren ohne Antrieb auf Stufe 0 bereitete ihr Freude, doch alles was darunter lag (minus 1 bis minus 4), erschien ihr doch zu masochistisch. Da konnte ich ihr nur zustimmen.

Am Donauinselfest angekommen sahen wir dann Texta (naja, eher das Ende davon, oben zitierten Song leider verpasst!) und Dead Prez auf der FM 4-Bühne. Ich konnte mich wieder mal davon überzeugen, in meinem früheren Leben ein HipHop-Star gewesen zu sein.

Einziger Wermutstropfen an diesem Abend war die enttäuschende Rad-”Garage” des ARBÖ. Auf der Homepage ausdrücklich als Garage deklariert, entpuppte sie sich doch eher als ein großer, unbewachter Fahrradabstellplatz. Trotzdem ist zum Glück nichts abhanden gekommen!

Garage?

Garage?

Am Sonntag ging es dann gleich nochmal auf die Donauinsel. Und diesmal wurden die Räder auch tatsächlich bewacht…

(Beim nächsten Community-Treff kann ich leider nicht dabei sein, da ich Urlaub auf dem Land machen werde. Das e-cross kommt natürlich mit und vielleicht schaffen wir es bis nach Mattighofen zum KTM-Werk, wo ich mehr über die Produktion der Pedelecs herausfinden möchte.)


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Österreich : Deutschland

Wie schon in meinen vorigen Blog-Einträgen erwähnt, hat sich einer meiner Freunde für ein Pedelec entschieden. Nun wollten wir natürlich testen, welches das bessere Rad mit Motorunterstützung ist. Mein österreichisches Produkt gegen das deutsche Produkt.

Die Kapazität des Akkus war dieselbe und auch die Reichweite ungefähr die gleiche.  Siehe da, meines hatte in puncto Beschleunigung und bei Steigungen die Nase vorne.

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Erste Zwischenbilanz

Wir haben Mitte der Woche und es wurden viele Eindrücke gesammelt, Erfahrungen gemacht und die Freude aufs E-Biken ist nach wie vor sehr groß.

Ich habe nun nach vielen in der Stadt gefahrenen KM ein relativ gutes Gespür entwickelt, wie man das E-Bike richtig dosiert um nicht, wie warscheinlich die meisten von euch in Stufe 4 durch die Gegend zu zischen.

Meiner Meinung braucht man auf der Geraden aufgrund der genialen Laufruhe gar keine Unterstützung und falls doch ist der Knopf auf Stufe 1 ja nur einen Handgriff entfernt ;-)

Die Stufen 2, 3 sind genau abgestimmt und perfekt für leichte Steigungen oder einfachen Müdigkeitserscheinungen, die von allen geliebte „4“ könnte man auch „FUN“ nennen.

Die Blicke, die man auf sich zieht sind einfach vorprogrammiert. Vorallem wenn man mit 0 Anstrengung im Gesicht ohne Hände am Lenker einen steilen Berg hinauffährt.
Gefährlich an der „4“ ist lediglich die enorme Beschleunigung, bremsbereites Fahren im dichten Stadtverkehr ist einfach ein muss!

Werde die kommenden Tage noch die Stadt unsicher machen und am Wochenende gehts aufs Land, und dann werde ich unser E-Bike das erste Mal so richtig testen ….

So long

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