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Therapie “Abnabelung vom Auto”

Ich habe mich ja als Testerin beworben, weil ich als notorische Autofahrerin gelte. Ja, sogar zum Wahllokal fahre ich per Auto! Die Devise lautete bisher: Ohne Hund bloß keinen Meter zu Fuß gehen. Ich habe zwar noch ein MTB aus meiner Jugendzeit, aus dessen Rahmen bin ich aber etwas herausgewachsen. Im Grunde zählt es aber als “Normalo” -Rad und schwitzen ist auch mit dem vorprogrammiert.

Das E-Bike (Pedelec) ist für die Therapie bestens geeignet! Ich könnte mir auch vorstellen, weiterhin mit dem Pedelec in den Sommermonaten, sagen wir mal so ab 15 Grad und bei Nicht-Regenwetter, in die Arbeit zu fahren. Einkäufe und dergleichen würde ich aber dennoch weiterhin mit dem Auto machen, da zählt einfach der Bequemlichkeitsfaktor. Einen Rad-Anhänger oder gar ein Lastenrad würde ich mir nicht kaufen. Überdies würde ich auch weiterhin das Rad nur ungern unbeaufsichtigt lassen. Die Angst vor einem Diebstahl wäre nach wie vor da.

Übrigens, in der Zwangspause (Platten) bin ich sofort wieder rückfällig geworden und hab mich ins Auto gesetzt. Ich bin nicht mal ansatzweise auf die Idee gekommen, mein Normalo-Rad zu verwenden. Allein schon wegen dem Schwitzfaktor und der Zeitspanne. Mit der Unterstützung hat man schon wesentlichen Zeitgewinn. ABER ich konnte immerhin der Versuchung, meinen per 01.07. erhaltenen Firmen-Garagenparkplatz, nach fast 11 1/2 Jahren Wartezeit(!), täglich zu verwenden, widerstehen!!

Falls die Frage aufkommt, wieso ich nicht mit den Öffis fahre, die Antwort ist: Diese lassen am Stadtrand zu Wünschen übrig. Um weiterhin erfolgreich abgenabelt bleiben zu können, meinen CO2-Verbrauch zu minimieren, sowie meine Gesundheit zu fördern und meine Figur zu erhalten,  müsste ich unbedingt Besitzerin eines Pedelecs sein. Leider lässt mein Budget derzeit einen Kauf nicht zu.

Jedenfalls möchte ich schon vorab bei Wien Energie herzlichst bedanken, dass sie mir überhaupt die Möglichkeit gegeben haben, an so einem tollen Test teilzunehmen bzw. mir die Möglichkeit gegeben haben, mich der Herausforderung (Tausch Auto gegen Pedelec) zu stellen. Weiters möchte ich mich auch für das tolle Programm bei den Community Events und die Goodies bedanken.

LG Cora

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Ökobilanz Wien – Mattighofen

Hurra, mein Fahrrad ist wieder auf dem Weg vom KTM-Werk in Mattighofen nach Wien. Bald steige ich wieder mit voller E-Power in das Rennen ein. Logistisch ist es schwierig nachzuvollziehen, warum das ganze Fahrrad über die 280 km lange Strecke geschickt wird, wenn nur die Anzeige betroffen ist. Ich hab’ mal nachgerechnet, was das für die CO2-Bilanz bedeutet.

Fahrrad verschicken nur Display verschicken
Strecke Wien – Mattighofen hin: 280 km und retour: 280 km Im Werk bestellt ,
nur einfacher Weg von 280 km
Transportgewicht 25 kg 0,200 kg
Spezif. Emission vom Lkw,
28 t, 50% Auslastung

154 g CO2 je Tonne-km
(inklusive Emissionen für die Herstellung vom Dieselkraftstoff)

Emission je Fahrrad bzw. Display

2,2 kg CO2

0.0086 kg CO2

Zum Vergleich: Mit einem durchschnittlichen Pkw hat man die 2,2 kg CO2 bereits nach 15 km emittiert (ja, ca. 150 g CO2 je Kilometer).

Wenn nur das kleine Display statt des gesamten Fahrrades verschickt wird, entstehen also 250-mal (!) weniger Emissionen. Auch die Kosten dürften um ein Vielfaches geringer sein, und der Transport ist noch dazu doppelt so schnell, weil ja nur eine Strecke anfällt.

Also, liebe KTM, könnte das nicht eine win-win-win Möglichkeit sein:
Service beschleunigen, Kosten senken, Umwelt entlasten
?

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