
Pedelecs, so die korrekte Bezeichnung für Elektrofahrräder, sind umweltfreundlich und bequem. Doch im Labor enttäuschten gleich mehrere renommierte Marken wegen Sicherheitsmängel.
Der Konsument testete die E-Fahrräder auf ihre Tauglichkeit und auch wir wollen euch die Ergebnisse kurz darstellen. Pedal-Electric-Vehicle, wie die getesteten Produkte exakt heißen, gehören zur kleinen Familie der Levs (übersetzt der Leicht-Elektro-Fahrzeuge) und zeichnen sich dadurch aus, dass sich der elektrische Hilfsmotor nur zuschaltet, wenn man selbst auch tritt. Bei E-Bikes ist das nicht erforderlich. Gemeinsam ist allen Pedelecs auch, dass sie trotz Motor nicht als Kraftfahrzeuge, sondern als Fahrräder gelten- womit keine Versicherung, keine Nummerntafel, kein Führereschein und kein Helm benötigt wird.
Der Labortest
Im Labor getestet wurden unter anderem Komforträder (unisex) sowie Trekkingräder (Heerenmodelle). Vor allem schlecht funktionierende Bremsen, gebrochene Lenker und mangelnde Ausstattung führten zu einem unerfreulichen Ergebnis. Die Marken Raleigh und Diamant schnitten durchschnittlich ab und sind somit die Gruppensieger des Tests. Die renommierten Marken KTM und Kettler schnitten wegen gravierender Sicherheitsmängel eher schlechter ab.
Die Kosten
Die Kosten liegen bei Elektrofahrrädern deutlich höher als bei herkömmlichen Drahteseln. Während ein normales Stadtfahrrad ca. 520 Euro kostet, liegt der Preis eines Pedelecs bei 1.685 Euro. Im Test reichte die Preisspanne von 800€ – 2.700€. Ein Ersatz-Akku kostet zwischen 300€ und 800€.
Die Reichweite
Im Betrieb bringen die E-Fahrräder durchschnittlich eine Reichweite von 51 km. Allerdings gibt es große Unterschiede: Während dem Modell von Ruhrwerk schon nach ca. 23 km der Saft ausging, brachte es das Kalkhoff auf ca 75 km.
Der Feldtest
Vom Fahrerlebnis waren alle Testpersonen, auch die Skeptiker, äußerst angetan. Die Beliebtheit des E-Fahrrads zieht sich durch alle Alters- und Berufsschichten. Ideal sind die Räder für alle Umweltbewussten, deren sportlichen Ambitionen sich in Grenzen halten. Der Energieverbrauch der Pedelecs ist, im Vergleich zu anderen konkurrierenden Möglichkeiten der motorbetriebenen Fortbewegung, äußerst bescheiden.
Den ausführlichen Artikel findet man als Abonnent auf der Konsument Website bzw. in der Ausgabe 08/11
Aktuelle Kommentare
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