
Foto: Fernwärme Wien / Christian Houdek
1 % des gesamten Strombedarfs der Stadt entfällt auf die Hauptkläranlage in Simmering. Bis 2020 soll der Energiebedarf mit dem anfallenden Klärschlamm abgedeckt werden.
Zukünftig wird der bei der Klärung anfallende Schlamm in sechs Faulbehältern mit einer Höhe von je 30 Metern aufgeschichtet. Ein Blockheizkraftwerk wird die dabei entstehenden Gase in Energie umwandeln.
Derzeit werden für die Reinigung des gesamten Wiener Wassers jährlich 60 GWh Strom benötigt (= Verbrauch von ca. 20.000 Haushalten). Nach Fertigstellung werden 78 Gigawattstunden (GWh) Strom gewonnen werden, umliegende Gebäude werden von der zusätzlich anfallenden Strom –und Wärmemenge profitieren.
Zukünftig können so jährlich 40.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

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