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Die Konkurrenz schläft nicht! Ein Interview zur e-mobility

Unser Test wird auch von möglichen Partnern und Konkurrenten beachtet: Ich bin z.B. kürzlich als „Nutzer und Experte“ durch eine unabhängige Marktforschung befragt worden. Hier ein Gedankenmitschnitt und damit auch ein Resümee:

  • Wie ich zur e-Mobilität gekommen sei: „Durch die Ausschreibung von Wien Energie.“
  • Wie meine Erfahrungen mit dem Fahrrad seien: „Übertrifft meine Erwartungen. (-> Kalorien, Zeiten, Fitness, Vergleich der Stufen)“
  • Wie ich die Umwelteffekte einschätze: „Hohe Entlastung, sobald vom Auto auf das Fahrrad umgestiegen wird (->Vergleichsrechnung). Inwieweit das geschieht, muss untersucht werden, ebenso welche Förderung am effizientesten sein kann. Ev. kann es langfristig positive Folgewirkungen hin zu einer größeren Fahrradorientierung geben.“
  • Welche Vor- und Nachteile ich sehe: „Das Fahrrad verleitet einfach zum Fahren. Damit verbindet es Fortbewegung mit Spaß und Fitness (-> auch bei Zahnweh )“
  • Welche Zielgruppen ich sehe: “Alle, die Freude an der Bewegung haben und sich über einen permanenten Rückenwind freuen :-) (-> frühere Gedanken)
  • Wünsche: „Zuerst bessere Fahrradwege in Wien, das kommt allen zugute (-> Anregungen, Positivbeispiele). Und zum Fahrrad: Die Technik muss zuverlässig funktionieren und Reparaturen schnell ausgeführt werden (->keep smiling).“

KTM und Wien Energie haben auf einen immer stärkeren Trend zur e-Mobilität gesetzt. Ich bin gespannt, wie sich dieser dynamische Bereich weiter entwickeln wird.

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So long, farewell…

Und heute: Schokoladeneis und Träumen von einem neuen Fahrrad

Wie hat sich mein Leben dank eCross verändert?
Nach 2 fahrradarmen Jahren hatte ich für 2 Monate wieder ein eigenes Fahrrad. Endlich konnte ich wieder den einen oder anderen Ort per Fahrrad ansteuern und Ausflüge unabhängig von Bus- und Bahnfahrzeiten machen. Der E-Motor war zusätzlich eine erfreuliche Unterstützung, selbst nach einem anstrengenden Arbeitstag, war das nach Hause treten nicht allzu anstrengend. Konditionstechnisch hat sich in diesen zwei Monaten nicht viel Unterschied ergeben, immerhin habe ich zuvor sehr viele Wege zu Fuß und Stöckel bestritten. Ein sozialer Faktor ist das eCross jedenfalls: dutzende Menschen haben mich auf dieses tolle Rad angesprochen und ausgefratschelt.

Bin, dank der 25 km/h, bis zur Uni-Endlichkeit und noch viel weiter gefahren? Gar im Juli ins Büro im 4. Bezirk?
Bis zur Uni-Endlichkeit sind wir (eCross und ich) gefahren, letzte Woche schafften wir es sogar bis nach Graz.
Im Juli gings in der Tat ins Büro. Meine Kolleginnen waren begeistert von meiner sportlichen Aktivität. Aber zwei bis zweieinhalb Stunden Fahrt pro Tag sind ganz schön zeitaufwendig, vor allem wenn man mit dem Auto fünfundzwanzig Minuten braucht.

Wie es war zur Uni zu e-crossen?
Nicht so anstrengend. Die theoretische Dusche habe ich mir nicht erspart, denn wenn’s warm ist, schwitzt man trotz E-Unterstützung. Vor allem mit einem obligaten Rucksack am Rücken. Also eCross garantiert leider keine schweißfreie Zeit. 

Haben wir einen Familienfahrradausflug gemacht?
Ja, einen. Eigenartigerweise findet der Rest der Familie die Motorunterstützung recht unfair. Radwechsel sind natürlich eine Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, allerdings müssen die getauschten Fahrräder auch der jeweiligen Körpergröße entsprechen.
Wenn man also mit dem eCross einen Familienausflug machen will, dann sind entweder eine ultrasportliche Familie, Rennradfahrende Verwandte oder eCross/E-Bikes für alle zu empfehlen.

Hat sich Papa Konditionstechnisch schon mal auf den Jakobsweg nächstes Jahr vorbereitet?
In der Tat! Allerdings zu Fuß und nicht zu Rad. Leider sind wir alle nicht groß genug, um mit dem Papa einen Radtausch zu machen.

Welchen Wert nimmt der Faktor Fahrrad schlussendlich in der Berechnung der Anzahl der Erdbeertorten ein? (bzw – wieviele Erdbeertorten dieses Jahr mehr gebacken wurden, weil ich öfter zum Erdbeerbauern fahren konnte?)Â
Normal: 2/Monat
Mit eCross: 6/Monat (leider war die Saison schon mit Ende Juni vorbei :-(

Ok, DAS spricht wirklich fürs eCross. Kürzere Strecken von etwa einer halben Stunde bis Stunde (insgesamt) sind unheimlich gemütlich damit zu bewältigen. Im Null-Komma-Gar-Nichts ist man dort, wo man sein will. Unser Erdbeerbauer ist da ein besonderes Schmankerl, nicht nur weil er gute Erdbeeren hat, sondern auch weil der Weg dorthin mit dem Fahrrad, am Marchfeldkanal entlang, wunderschön ist.  Und die resultierenden Erdbeertorten… na, das könnt ihr euch ja denken.
An diesem Punkt möchte ich mich nochmals bei Wien Energie und den Sponsoren bedanken, für zwei spannende Monate und ebensolche Veranstaltungen und für sehr, sehr großzügige Goodies.

Es war ein großer Spaß mit dem eCross herumzukurven, eine tolle Erfahrung! Zurückgebracht habe ich es gestern trotzdem. Ich verbleibe nämlich in der Hoffnung, dass das eCross in Zukunft Massenware wird und ich es mir dann auch locker leisten kann ;)

Und falls wir uns nicht mehr sehen: guten Tag, guten Abend und gute Nacht!

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Resümee aus fast 2 Monaten Test

Leider ist der Test für mich mittlerweile vorbei. Meine Handschmerzen gehen nun soweit, dass ein Radfahren nicht mehr möglich ist und auch der Arzt mir das für die nächste Zeit untersagt hat. Deshalb möchte ich heute mein Resümee aus den 2 Monaten Test ziehen:

Ich habe das Rad immer brav auf dem Weg ins Büro benützt. Bei mir ist’s nicht weit, nur so an die 4 km in eine Richtung, aber das Rad hat hier seine volle Stärke ausgespielt. Nachdem ich das Rad bei mir im Haus super Ebenerdig versperren kann, gibt’s fast keinen Zeitverlust beim Wegkommen. Im Bür0 habe ich einen super gesicherten Radraum, deshalb gibt’s dort auch kein “Wegkommen” und am Weg habe ich mir täglich 30 min an Fahrzeit/Gehzeit gespart! Mit Stufe 4 war von Schwitzen keine Spur – außer am Rücken vom Notebook-Rucksack, aber da gibt’s mit einem Gebäcksträger Abhilfe!

In die Stadt (Naschmarkt/Mariahilfer Straße/…) habe ich mich mit dem Rad nur ganz selten getraut. Es war zwar wieder super schnell, aber ich hatte einfach Angst es irgendwo stehen zu lassen. Das ist meiner Meinung nach der größte Nachteil am Radfahren: der Diebstahl oder Vandalismus. Ich werde sicherlich auch zukünftig mit dem Rad in die Stadt fahren, aber halt mit meinem Uralten, da bin ich dann nicht ganz so traurig wenn was kaputtgeht.

Bei längeren Touren war das E-Bike nichts für mich. Für eine Eintagestour kann ich’s mir noch vorstellen, aber sobald es über die Reichweite des Akkus hinaus geht, wird es problematisch. Ich möchte das Ladegerät nicht mitnehmen müssen bzw. das Rad ist ohne Unterstützung schon sehr träge zu fahren. Bei Touren möchte ich auch das Radfahren an sich genießen, da brauche ich keine E-Unterstützung. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass für Personen, die noch gerne Bewegung machen möchten, aber dies nur mehr eingeschränkt machen können, hier wirklich die Stärken des Rades liegen können.

Beim Mountainbiken, einer meiner Leidenschaften, wie eigentlich alles mit den Bergen, hat das Rad überhaupt nicht überzeugt. Solange es asphaltiert ist und bergaufgeht – nicht zu steil – macht’s zwar Spaß die anderen MTBer stehen zu lassen, aber wenn die Bedingungen anders als zuvor beschrieben sind, dann ist der Spaß leider schnell vorbei.

Erfahrungen abgesehen vom Radfahren
Ich habe einiges in den Wochen gemacht, das ich sonst sicherlich nicht gemacht habe. Ein kurze Auflistung:

Über’s Radfahren im Allgemeinen nachgedacht
Ich glaube, dass ich mir noch nie in so kurzer Zeit soviele Gedanken über’s Radfahren gemacht.
Wo ist der beste Radweg? Was kann ich heute lustiges erleben? Ist eine Narbenschaltung besser? Warum eigentlich nicht gleich Singlespeed? Es gibt Räder mit  Gurtantrieb. Warum ist die Rohloff 14 Gang Narbenschaltung fürs MTB eigentlich so teuer? Sch**ß Autofahrer weicht doch aus…

Sozialisierung
Ich bin wohl selten so viel angesprochen worden. Wenn ich mit dem E-Bike unterwegs war, bin ich fast jedes Mal angequatscht worden. Das ist mir vorher nicht passiert und hat mir doch Spaß gemacht. Bei den Events von Wien Energie habe ich die Mittester kennenlernen dürfen und viele unterhaltsame Stunden verbringen dürfen.

Events
Da wäre einmal mein persönliches Fotoshooting. Dann all die Events, die Wien Energie für uns Tester organisiert hat (Kickoff, Donauinselfest mit Backstage + VIP, Stammtisch mit Privatkonzert (mein Highlight), Rapid-Spiel, ….) und dabei war ich nicht mal bei jedem dabei. Herzlichen Dank von meiner Seite an Wien Energie. Ihr habt Euch wirklich Gedanken gemacht und nicht nur die Räder und einen Zugang zum Blog bereitgestellt, sondern uns wirklich die Wochen begleitet.

Resümee
Um mehr als 2000 Euro würde ich mir das Rad nicht kaufen, auch wenn ich keine groben technischen Probleme hatte, so habe sich die schon gehäuft. Für’s Büro fahren ist es mir zu teuer, und um das Rad wo unbewacht stehen zu lassen, wohl auch zu wertvoll. Ich bin mir aber sicher, dass es Zielgruppen gibt, für die 2000 Euro eine lohnende Investition sind und die damit sehr sehr viel Freude haben werden.

Und weil die Bilder vom Fotoshooting so schön sind, hier noch 2 zum Abschluss:

Copyright by Toni Gigov

Copyright by Toni Gigov

Copyright by Toni Gigov

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Videocast – Fr. 25.06.2010

Am Freitag haben 4 unserer fleißigen TesterInnen (Herbert Balog, Matija Rutar, Verena Schimak, Nico Tischler) an einem Interview für O-Ton teilgenommen. Leider konnte Eva Wojtkowiak – wie von ihr berichtet – nicht teilnehmen.

Unsere E-Biker sprachen über Ihre Erfahrungen mit dem Bike. Wien Energie-Marktkommunikationsleiterin Alexandra Radl fasste den Wien Energie E-Bike Test zusammen und erklärte warum Elektromobilität zukünftig eine wichtige Rolle in Städten einnehmen kann.

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