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Fazit Wienenergie E-bike Test oder 2 monatliches Radintermezzo mit Orange Fury!

Hi Leute!

Ein kurzes Resümee von mir.

Wien Energie: Vielen Dank für diesen Test. War echt super organisiert, und obendrein total großzügig !

KTM: Auch wenn ich selbst noch nicht ganz von dem Radl überzeugt bin, bitte so weitermachen! Thumbs up !

Sponsoren: Danke für die Goodies !

Mit-Tester: keep on riding!

Orange Fury: Ich hoffe, du erhältst einen dir würdigen Platz bei einem Besitzer, der dich weniger fordert aber genauso viel Spaß mit dir hat, wie ich.

Freunde, Bekannte, Leser, Voter: Danke für eure Unterstützung.

Elektromobilität: Bin noch immer davon überzeugt, gleichzeitig noch nicht so weit aufs herkömmliche Fahrradfahren zu verzichten – ich hoffe, das bleibt auch in Zukunft so!

Bloggen: Eine neue Erfahrung, hat unheimlich viel Spaß gemacht. Hoffentlich haben euch meine Geschichten und Berichte erheitert. Ich hoffe, der Informationsgehalt war ausreichend! Wer mehr Infos will – let me know!

Verkehrsteilnehmer: Ein bisschen mehr Rücksicht, Kooperation und Gelassenheit (kann jeder brauchen) und die Straße wird sicherer und entspannter.

Zu guter Letzt!

L I V E   L O N G   a n d   P R O S P E R   ! ! !

Bis irgendwann
Nico

PS: Worüber ich schmunzeln kann: Wenn persönliche Meinungen für so einen Aufruhr sorgen, bin ich froh, kein Politiker zu sein! :-)

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Was das eCross kann und was es nicht kann – ein sehr subjektives Fazit

Das eCross kann ur-leiwand ausschauen. Café Racer nennt man das bei Motorrädern. Wobei Café Racer normalerweise bei einem Schleiferl um den Häuserblock auch einen schlanken Fuß machen, das kann das eCross z.B. schon nicht mehr so gut.

Zwar ist der Antritt toll, aber sobald die 25km/h Schwelle erreicht ist, wird’s mühsam – der schon von Test-KollegInnen kritisierte schlechte Freilauf bremst unnötig und die gemessenen 25kg liegen bleiern auf den Oberschenkerln, wenn’s in der Ebene oder gar leicht bergauf einmal schneller gehen soll.

Mit den eCross kann man allderings toll dahin-cruisen – de facto fahre ich längst ein Single-Speed, vorne 2, hinten 7 und konstant 25km/h, so bin ich flott und entspannt unterwegs und erspare mir das Schalten, was ein doppelter Segen ist, denn die Schaltung ist wahrlich kein Highlight des eCross.

Gehsteigkanten und holprige Wege kann das eCross zwar bewältigen, aber nicht sehr oft bzw. nicht sehr lange: bei 250km sind schon zum zweiten Mal die Speichen hinten so locker, dass das Rad eher wie eine alte Puch als ein „ready to race“ KTM Bike daher ächzt. Ich weiß, ich bin seltsam, aber mir ist wenig peinlicher als ein Fahrzeug, dessen Geräuschkulisse so gar nicht mit der Optik zusammen geht.

Federn kann die Gabel vom eCross, aber leider nicht dämpfen. Klar bin ich verwöhnt, weil ich beim Motorrad so ziemlich das Beste verbaut habe, was es für Geld zu kaufen gibt, aber ein bisschen besser könnte die Federgabel auf dem eCross schon sein – die Starrgabel in Kombination mit gut eingestelltem Reifendruck auf meinem 18 Jahre alten MTB ist mir bei flotter Fahrt jedenfalls wesentlich sympathischer.

Wer das Rad zum lockeren Fahren am Wochenende haben möchte, der ist damit gut bedient. Wer es täglich nutzen möchte, bei Wind und Wetter damit flott unterwegs ist und sich einfach darauf verlassen können muss, das es tut wie es soll, der wird eventuell enttäuscht sein.

Wen dann auch noch ab und an der Hafer sticht und dann beherzt über ein paar Stufen hinunter sausen mag oder sich gar auf eine holprige MTB Strecke verirrt, der sollte entweder eine Fahrradmechatroniker-Lehre in’s Auge fassen oder aber eine Service-Pauschale beim Kauf mit aushandeln.

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Wochenend-Ausflug

Ich habe mir für ein verlängertes Wochenende vom 02.06.2010 bis 07.06.2010 das E-Bike ausborgen dürfen.
Dazu möchte ich noch sagen, dass ich täglich mit dem Rad zur Arbeit fahre, ca 5,5 Km (eine Strecke) und auch sonst die meisten Wege in Wien mit dem Rad erledige.

Zuerst bin ich fleißig durch Wien gekurvt. Es ist schon sehr angenehm, wenn man ohne Anstrengung,  zum Beispiel nach einen Ampelstopp, eventuell sogar bergauf, losfährt. Man überholt mit Leichtigkeit alle anderen  Radfahrer ohne warme Hände zu bekommen.

Ich  habe das E-Bike halb aufgeladen bekommen und es war nach einer relativ kurzen Zeit ziemlich leer (nur noch ein Stricherl zu sehen). Ich habe leider nicht auf den Km Tacho geschaut, aber nach 2 Stunden durch Wien war Akku fast leer.

Am Samstag bin ich dann, natürlich mit einem voll aufgeladenen Akku nach Podersdorf gefahren. Die Strecke ist lang (ca 100 km über Bad Deutschaltenburg) aber dafür nicht sehr steil, auch habe ich Pausen gemacht. Dann so ca. 14 Km vor dem Ziel war der Akku komplett aus, ERROR. Obwohl man ja viel Zeit ohne Akku fährt, da über 25 km/h sich der Akku sowieso wieder ausschaltet und auf das kommt man bald, wenn man im Fahren ist.

Das Angebot von Stromtankstellen finde ich eher undurchführbar, da das Aufladen doch einige Zeit dauert und man die Reise ja nicht zulange unterbrechen will. Das dazu Laden beim Fahren ist mir viel zu anstrengend. Also bin ich mit dem relativ schweren Rad dann den Rest des Weges geradelt, wie ein normaler Radfahrer.

Anregung:
- Das Fahrrad ist für typische Frauenfahrradfahrer nicht besonders bequem. Vielleicht wäre es möglich auch für Damen ein E-Bike anzuschaffen.
- Wir Frauen haben immer ein Täschchen mit, da wäre auch ein Gepäckträger sinnvoll (gibt ja auch schon genug solche E-Bike) und ein Kotschützer (bei diesem Wetter ein Vorteil). 

Fazit:
- ein lustiges Erlebnis
-  für längere Touren eigentlich nicht geeignet
- nur für Wienfahrten ist das Rad eigentlich zu teuer

Liebe Grüße
Christine Fida

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Bericht über 2 Tage im Businessoutfit & E-Bike

Hier mein Zwischenbericht über 2 Tage in voller Montur (Anzug und Krawatte) mit dem E-Bike:

Tag 1:
Vom 20. gings ins Hotel Le Meridien zu einem Vortrag. Heiß in der Früh, grenzwertig zum Radeln mit Anzug und Krawatte.
Suche nach Abstellmöglichkeit für E-Bike nicht so einfach, weil mein Bügelschloss nicht über die Straßenlaterne passt. Weiter mit dem Rad in die Arbeit zur Herrengasse. Citybike-Stationen wären in immer unmittelbarer Nähe gewesen -> Abstellplatzsuche hätte sich erübrigt.

Tag 2:
Wien 20 -> 1. Bezirk mit Anzug und Krawatte. Sehr schwül! Grenzwertig für Radeln in voller Montur.

Mittags vom 1. zum Wifi für einen Vortrag. Wettertechnisch wirklich nicht die beste Voraussetzung, bin aber erstaunlich schnell am Ziel. Dort jedoch die Ernüchterung. Der Wifi-Abstellplatz ist quasi voll. Dafür wäre bei der Citybike-Station etwas frei gewesen. Hab es dann etwas “russisch” abgestellt und gehofft, dass sich nicht wer anderer an mein Bike anhängt.

Anschließend wieder in den 1. und dann in den 20.

Fazit:
Geht besser als erwartet. Die Ersatzkleidung bzw. Handtuch für die Dusche in der Firma waren aber zur Sicherheit doch dabei. Ohne Elektrounterstützung wären Schweißflecken vorprogrammiert gewesen.

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