image title

Wichtig ist, dass man fährt.

Artikel publiziert um 21.30 Uhr:

Jetzt ist der Juli doch noch zum Juli geworden, wie man ihn gewohnt ist. Tagsüber schwüle Temperaturen und am späten Nachmittag dunkle Wolken, Donner, Blitz und Prasselregen. Dann wartet man unter irgendeinem Vordach bis es vorbei ist, fährt los und 20 Sekunden später platscht es wieder wie aus Kübeln vom Himmel. Doch der Regen ist warm, die Straßen nicht allzu dreckig und wenn es wieder aufgehört hat, wird man sowieso schnell trocken.

Wichtig ist, dass man fährt. Nur so kommt Geld in die Kasse und man kann seine Rechnungen bezahlen. Im Juli/August ist aber weniger los. Also ändert man seinen Fahrstil. Längere Anfahrten als sonst werden kommentarlos in Kauf genommen, Stehzeiten stoisch durchgestanden mit hellwachen Ohren am Funkgerät, ob ein neuer Auftrag durch gesagt wird. Kosten/Nutzen Relationen milder beurteilt. Irgendwie weniger aber intensiverer Stress.

Und man kann immer Glück haben. Will heißen, zum einzelnen, einsamen Auftrag, den man ohne Hoffnung auf Besserung erledigt, können sich aus heiterem Himmel zwei drei hinzugesellen, weil man der einzige erreichbare Bote in der Gegend ist, der gerade weit weg von der Zivilisation,sprich Zentrum, unterwegs ist. Das erhellt die Miene, das macht dann Spaß.

Brenner

P.S.: einziger Bezug zum eCross in diesem Artikel wenn auch indirekt: das mit der Wichtigkeit des Fahrens setzt voraus, dass das Material entsprechend funktioniert. Das eCross ist zwar schwer und langsam, aber es ist zuverlässigst. Davor ziehe ich nach zwei Monaten im Dienst von Veloce meinen Hut respektive Uvex-Radhelm.

Kommentare