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Was wäre ich für eine Stimme beim Publikumsvoting bereit zu tun?

Ich geb‘s zu: ich würde das eCross gerne gewinnen. Nicht, weil ich damit auf Dauer wirklich fahren möchte – ich brauche etwas Robusteres, wenn’s leicht geht, auch Leichteres.

Ich wäre gerne der Ehre halber beim Voting vorne dabei und habe, Schande über mich!, deshalb nicht nur Familie und Freunde angebettelt, mir ihre Stimmen zu schenken (nur mein Sohn hat verweigert, weil er seine Stimme noch braucht), sondern auch den halben Konzern (also immerhin 125.000 Leute).

Was es (das Bloggen und Betteln) mir aber gebracht hat , war ein netter Kontakt mit vielen KollegInnen auf einer Ebene, die weit entfernt ist von den Themen, mit denen wir uns sonst im Büro herum schlagen.

Sabine B. wollte zum Beispiel als Gegenleistung für ihre Stimme eine Runde mitfahren – spannende Idee. Es soll Menschen geben, die mit einem eCross zwei Kinder in den Kindergarten fahren (nix schieben), aber eine Kollegin eine Runde auf der Lenkstange hocken haben? Das wollte sie dann doch nicht und wird selber treten müssen.

Der Joe S. wollte dann etwas für seine Stimme haben, ohne in seiner eMail eine konkrete Forderung zu stellen.

Ich meinte daraufhin, „eine umarmung kannst gerne haben, eine probefahrt auch :-) “ – darauf der Joe „Wir haben eins [Anm.: ein Elektrofahrradl] gekauft :-) und sind sehr haPpy damit lg j“.

Also doch: ich hab’s mir immer schon gedacht, der Joe ist eigentlich ein sehr sensibler Mann, der sich nach ein bisschen Menschlichkeit im Büro sehnt – werde ihn morgen im Büro gleich Umarmen.

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