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Ich habe gekündigt!

Ich hab jetzt mein Abonnement bei den Wiener Linen gekündigt!

Die Fahrten zur Arbeit sind viel schöner mit dem Fahrrad als mit Tram und Bus. Ich bin erfrischt, und dank E-Unterstützung auch bei Gegenwind nicht erschöpft (-> ein Resume). Ich brauche ungefähr gleich lange: 45 min Tür zu Tür. Wenn ich zumindest einen ausgedehnten Sommer mit dem Rad fahre, dann lohnt sich ein Jahresabo nicht mehr (-> zu den Kosten). Das Geld kann ich jetzt in das E-Bike investieren.

Wie lange ich es im Winter durchhalten kann, werden wir sehen – aber bis dahin freue ich mich auf die frische Luft, die Freiheit und die Fitness. So verändert das Fahrrad mein Leben :-) !

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Videos: E-Bike-Test

Das E-Bike liegt heuer voll im Trend. Es spart Muskelkraft, ist gut für die Umwelt und gönnt den Schweißdrüsen eine Ruhepause. W24 hat einen Elektro-Drahtesel ausgetestet

http://www.wien.gv.at/tv2/detail.aspx?mid=116276

Das Wadelbeißen hat ein Ende. Das Elektro-Bike ist da. Es setzt auch den müdesten Pedalritter unter Strom. Ist es bloß „in“ oder schon alltagstauglich?

http://www.wien.gv.at/tv2/detail.aspx?mid=122396

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Gedanken zum Nutzerspektrum

Wofür würde sich für mich der Aufpreis für einen elektrischen Hilfsantrieb lohnen, frage ich mich seit Testbeginn? Das e-cross kostet beim Hersteller 2200 Euro. Bereits für die Hälfte bekommt man hervorragend ausgestattete Trekking Fahrräder, die meinen Ansprüchen (-> hier im Einsatz als Transporter) mehr als gerecht werden.

  • Fahren in der Stadt? Eher nicht: Die Unterstützung beim Anfahren lässt mich bereits nach wenigen Kurbelumdrehungen eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Aber das ist bei vollen Wegen fast schon wieder zu viel. Der positive Nebeneffekt ist allerdings, dass ich mit dem ebike tatsächlich auch früher abbremse und eher auf Nummer sicher fahre als vorher, weil mich das erneute Anfahren und Beschleunigen nicht mehr viel Kraft kostet.
  • Fahren auf mittleren Strecken, z.B. zur Arbeit nach Laxenburg? Ja, das habe ich jetzt ausprobiert: Weil der Elektroantrieb mich am Berg und bei Gegenwind unterstützt, komme ich nicht ausgepowert an und freue mich auch noch auf die 18 km Rückweg. Das hatte ich bisher nur bei guten Windverhältnissen gemacht und dazwischen auch immer Pausentage eingelegt. Es wäre eindeutig ein Gewinn an Lebensqualität und Fitness, wenn ich es jetzt tatsächlich täglich machen könnte. (Klar, Schmutzfänger, Gepäckträger und Licht sind dann nötig.)

Rad_ Landesgrenze

  • Berg- und Talfahrten? Definitiv JA, das ist aus meiner Sicht das eigentliche Einsatzfeld des e-bikes, zumindest in der cross-Version. Mit dem Turbo unterm Sattel wird jeder Berg zum reinen Spass. D.h. es ist super für Ausflüge, also für fun and fitness.  Allerdings, wie würde sich ein ebenso teures, aber nur halb so schweres Mountain Bike fahren?
  • Für Leistungssport? Eher nicht, denn wer schnell fahren will, findet jenseits der 25 km/h keine Unterstützung, wird aber durch ein hohes zusätzliches Gewicht belastet. Das wird dann eher zum Kraftsport (->Andreas, wieder erholt?).
  • Für Breitensport? Bestimmt. Ohne besondere Kondition (ich zähle mich dazu), zur gesundheitlichen Ertüchtigung (-> wie Elisabeth sagt) oder auch mit Anhänger (-> cooles Bild von Thomas) macht es einfach nur Spass. Was will man mehr?

Mal schauen, es hat auf jeden Fall Sucht-und Spassfaktor.

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Neun Fragen und Antworten zum E-Bike (Artikel im Standard)

Der “Konsument” hat E-Bikes getestet!

Artikel vom 27.  Mai 2010….. sehr informativ!

bitte hier klicken!

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Akku, Verbrauch und Kalorien

@Claus, Michael, Alfred, Hermann und Kollegen, …

Ich hab’ mir am Wochenende ein Meßgerät bei Wien Energie ausgeliehen, weil ich wissen will, wieviel der Akku verbraucht.

EnergieBeratg

Also, mein Akku wollte bereits nach 45 km wieder geladen werden. In 3:30 h hat er sich dann wieder mit gemessenen 343 Wh (=295 kcal) voll aufgeladen. Das entspricht also einem Verbrauch von 7.6 Wh/km und bestätigt die Angaben der Bedienungsanleitung, der Messung von Alfred und einschlägiger anderer Testberichte (z.B. ÖAMTC, ExtraEnergy – danke Claus für den Link). Hermann, wieviel waren es bei Dir? Zum Vergleich: Ein sparsames Mofa braucht 1-2 Liter Benzin auf 100 km, das entspricht 100 bis 200 Wh/km. Ein sparsamer Kleinwagen mit Dieselmotor verbraucht 2-4 mal soviel (->Link). Beim direkten Energieverbrauch ist das e-bike also nicht zu schlagen.

Entsprechend niedrig sind die direkten Fahrtkosten: Bei aktuell 17.4 ct je kWh sind also 13 ct je 100 Kilometer für die Strombetankung zu bezahlen. Zum Vergleich wären beim Mofa 1.20 bis 2.40 Euro und beim Kleinwagen 4.4o Euro bis 8.80 Euro für den Treibstoff zu zahlen.

Die Krux bei den Kosten des e-bikes sind eben nicht die Verbrauchskosten, sondern der Preis und die Lebensdauer des Akku. Wenn der Akku tatsächlich 800 Ladezyklen hält (s. Gebrauchsanweisung), dann ergibt sich also eine Reichweite von ca. 40.000 km. Bei Kosten von 600 bis 900 Euro für einen neuen Akku kommt man also umgelegt auf 1.50 bis 1.80 Euro je 100 km für das e-bike. Wenn der Akku vorher seinen Geist aufgibt, steigen die Kosten rasch… (-:

P.s.: Mein persönlicher Verbrauch lag für die 45 km bei ca. 2.000 kcal. Das entspricht etwa einer Portion Spaghetti al pesto (ca. 750 kcal), mit 2 Flaschen Bier (ca. 500 kcal), einer Tafel Schokolade (540 kcal) und einer kleinen Portion Eis zum Nachtisch (200 kcal). Das kostet dann auch schon ein paar Euro.

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