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Der neue Sattel

Heute ging es zu erst zu Sport Nora um die Formalitäten abzuklären was den E-Bike Kauf angeht. Danach fuhr ich nach Tribuswinkel um mir endlich einen neuen Sattel (KTM CR MO) zu hohlen. Leider hatte ich kein passendes Werkzeug dabei, um den Sattel gleich zu montieren.

sattel 1

sattel 2

 Zu Hause angekommen erfolgte gleich der Umbau, um danach gleich eine Proberunde auf den Laaerberg zu drehen.
 böhmischer prater laaerberg

Das erste Sitzgefühl war sehr gut.

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Meine erste Bergfahrt

Meine erste Bergfahrt in Wien 10, An der Ostbahn Fahrtrichtung Böhmischer Prater

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Turbo unterm Sattel

Das Fahrgefühl mit diesem e-bike ist einfach toll! Ich bin noch nicht so lange in Wien und habe den freien Tag heute genutzt, um ein wenig den Wienerberg zu erkunden: Zum Laaer Wald hinauf, den Laaer Berg herunter, am Liesingbach idyllisch nach Westen und dann wieder über den Wienerberg zurück in den 3. Bezirk.

Berg – so liebe ich Dich!

Normalerweise kenne ich den Berg nur als anstrengendes Hindernis auf dem Weg zur Arbeit nach Laxenburg. Ich bin keine Sportskanone, und die Steigungen haben mich bisher gehindert, öfters dorthin zu fahren. Aber das soll sich jetzt ändern…

Denn Steigungen haben es mir nun richtig angetan: Bereits in Stufe 2 (von 4) ist die Elektro-Unterstützung so gut, dass ich gleichmäßig pedalierend flüssig hoch komme. Der Puls bleibt unter 120 Schläge, das ist angenehm.

Dieser Antrieb macht so viel Spass, ich hab mir gleich den nächsten Hügel gesucht: Auf Stufe 3 hochgeschaltet, und ich kann am Berg jetzt sogar noch beschleunigen. Nächster Anstieg, nun mit Stufe 4: Ich glaub mein Vorderrad hebt ab, als der Turbo unterm Sattel anspringt. Selbst am Berg kann ich jetzt ein paar Gänge hoch statt herunter schalten!

Umgekehrt, auch bergab ist klasse: Auf Generatorbetrieb umgeschaltet und mein Fahrrad bremst von alleine, während damit der Akku wieder etwas geladen wird. Bei langen Abfahrten ist das  super, da kriege ich keinen Krampf mehr in der Hand vom langen Bremsen.

Gegenwind ade!

Ach ja, und der Radler-Feind in der Ebene, der Gegenwind: Mit diesem Antrieb ist der Wind egal. Ich merke nur noch, wie die Blätter so stark rauschen, ich selbst fahre weiter mit 25 km/h dahin, ohne dass die Muskeln übersäuern und ich mir die Zunge heraushechele. (@Helga ->mal wieder nach Laxenburg fahren?)

Also, 2 höchst vergnügliche Stunden im Sattel, 25 km zurückgelegt, 900 kcal verbraucht, und ich fühle mich gut.

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