Hurra, mein Fahrrad ist wieder auf dem Weg vom KTM-Werk in Mattighofen nach Wien. Bald steige ich wieder mit voller E-Power in das Rennen ein. Logistisch ist es schwierig nachzuvollziehen, warum das ganze Fahrrad über die 280 km lange Strecke geschickt wird, wenn nur die Anzeige betroffen ist. Ich hab’ mal nachgerechnet, was das für die CO2-Bilanz bedeutet.
| Fahrrad verschicken | nur Display verschicken | |
| Strecke | Wien – Mattighofen hin: 280 km und retour: 280 km | Im Werk bestellt , nur einfacher Weg von 280 km |
| Transportgewicht | 25 kg | 0,200 kg |
| Spezif. Emission vom Lkw, 28 t, 50% Auslastung |
154 g CO2 je Tonne-km |
|
| Emission je Fahrrad bzw. Display |
2,2 kg CO2 |
0.0086 kg CO2 |
Zum Vergleich: Mit einem durchschnittlichen Pkw hat man die 2,2 kg CO2 bereits nach 15 km emittiert (ja, ca. 150 g CO2 je Kilometer).
Wenn nur das kleine Display statt des gesamten Fahrrades verschickt wird, entstehen also 250-mal (!) weniger Emissionen. Auch die Kosten dürften um ein Vielfaches geringer sein, und der Transport ist noch dazu doppelt so schnell, weil ja nur eine Strecke anfällt.
Also, liebe KTM, könnte das nicht eine win-win-win Möglichkeit sein:
Service beschleunigen, Kosten senken, Umwelt entlasten?
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