image title

Radwege

Auch ich bin immer wieder überrascht, wie “plötzlich” Radwege verschwinden bzw. auftauchen. Anbei ein Foto, auf dem ersichtlich ist, dass das Radwegschild etwas ungünstig angebracht wurde. Das Foto habe ich bereits in der Quergasse am Gehsteig geschossen. Von der Strasse kommend, sieht man es kaum. Also Vorbeifahren ist da echt schon vorprogrammiert.

ungünstig angebrachtes Radwegschild

ungünstig angebrachtes Radwegschild

LG Cora

Kommentare

image title

Mein Schwein pfeift

Gestern war wieder so ein Tag, an dem ich meine Arbeit, Wien und das Elektrofahrradlfahren in dieser Stadt geliebt habe. Zuerst allerdings noch Speichen nachziehen, damit’s nicht mehr quietscht – das Morgenritual aller Bionx-AlltagsfahrerInnen :-) Dann easy in’s Büro, 9,9km in 29min ohne viel Schweiß.

Nachmittags ein Termin bei Wien Energie beim Alten AKH – hatte leider nix mit Elektromobilität, sondern mit mobile solutions zu tun (@Jens: also gestern waren alle fünf Wien Energie-Testfahrräder gelangweilt in der Garage im Neunten versammelt – frag’ doch nochmals nach, wenigstens für Sonntag zum Community-Treffen wirst Du wohl ein Ersatzrad haben dürfen).

eCross bei Wienenergie Zentrale

eCross bei Wien Energie-Zentrale

Am Weg dorthin ein wirklich lässiger Radweg, bitte mehr davon!

Radweg Elisabethstraße

Radweg Elisabethstraße

Danach radelte ich am Donaukanal entlang. Der Radweg ist zwar super breit, aber kurz nach der Urania auch ein bisserl zum Fürchten – zumindest, wenn man einhändig fährt und photographiert. Hat mich irgendwie an Minisex erinnert, “rechts der Berg und links die Schlucht und über mir der Himmel so blau, blau, blau”. Hilfe, ich werde alt …

Radweg Donaukanal

Radweg Donaukanal

Durch den Prater ging’s dann flott zur Donau.

Prater flott durchfahren

Prater flott durchfahren

Den Tangentenbrückenradweg habe ich nur deshalb gefunden, weil die Tangentenbrücke durch den Prater nicht zu übersehen ist und relativ viel Radlverkehr war, ein Schild oder Bodenmarkierungen, die einem den Weg weisen, suchte ich vergebens.

Wurscht, auch so habe ich zur Donauinsel gefunden, wo ich gleich einmal den BMX Park ausprobieren musste – holpriges Gelände ist nix für das eCross (ich glaube, das habe ich schon einmal erwähnt), aber vielleicht mag’s einfach nur so ein bisschen hüpfen, dachte ich mir.

eCross auf der Donauinsel

eCross auf der Donauinsel

Nachts nach dem Beachvolleyball spielen an der alten Donau habe ich das eCross mit leergesogenem Akku in den Kombi verfrachtet, um mit meiner Familie nach Hause zu fahren – und da pfeift mich das Ding an. Ja, dachte ich, es ist ein bisschen eng für uns alle (wenn meine Große nicht in Kärnten auf Sommerfrische wäre, wär’s gar nicht gegangen), aber ich pfeife deshalb die anderen auch nicht gleich an.

Das Radl habe ich mangels Kraft und Lust über Nacht im Auto gelassen, die Batterie habe ich mit in die Wohnung geschleppt – dort angekommen, pfeift mich dann der Akku an. Dass der auch ganz alleine pfeifen kann, hat mich noch mehr gewundert als das Pfeifen im Auto. Das zeigt offensichtlich einen extrem niedrigen Batterieladestand an. Vielleicht hätte ich doch die Bedienungsanleitung lesen sollen, zwei Wochen vor Testende fange ich mir das aber sicher nicht mehr an.

Knapp 30km bin ich gestern übrigens mit einer Akkuladung gekommen – das liegt innerstädtisch wirklich an der Untergrenze dessen, was für mich praktikabel ist. Stimmt schon, wenn ich nicht immer Unterstützungsstufe 4 eingeschalten hätte, würde der Akku länger halten. Und wenn ich mein Auto schiebe anstatt zu fahren, dann habe ich unendliche Reichweite bei Zero-Emission.

Kommentare

image title

Und es gibt sie doch!

Kennt Ihr das Phänomen, dass Ihr z.B. nie rote T-Shirts auf der Straße seht und kaum habt Ihr selbst eines an, kommt Euch plötzlich dauernd jemand anderer mit einem roten Leiberl entgegen?

So ähnlich geht’s mir mit den Radwegen in Wien. Zuerst dachte ich, die gibt’s nur im Werbeprospekt vom Infrastrukturstadtrat, langsam aber sicher entwickle ich aber einen Riecher dafür, wo sie sich verstecken.

Manchmal nehme ich Radwege erst wahr, wenn ich de facto schon darauf herum radl. Meinen neuen Lieblingsradweg an der Rechten Wienzeile habe ich so entdeckt:

Radweg Rechte Wienzeile

Radweg Rechte Wienzeile

Aber um’s klarzustellen: das ändert nichts daran, dass einige Radwege in Wien von Sadisten oder Automobillobbyisten geplant worden sein müssen (wieder ohne Binnen-”I”, weil ich Frauen soviel Bosheit gar nicht zutraue).

Den Ringradweg z.B. meide ich wieder der Teufel das Weihwasser, der ist lebensgefährlich, wenn man heute noch irgendwohin kommen muss und ergo nicht langsamer fährt, als Japaner schlendern.

Immer wieder spaßig auch der Gürtelradweg dort, wo er vom Inneren zum Äußeren wechselt.

Stellenweise kaum über einen Meter breit, dafür aber mit zwei neunzig Grad Kurven garniert. Da kam mir am Donnerstag eine junge Frau auf so einem überlangen Lastfahrrad entgegen. Hut ab vor ihrer akrobatischen Leistung, mit der langen Fuhre um die Kurve zu zirkeln, aber für mich hieß es zusammenschleifen und stehenbleiben.

Gibt’s eigentlich ein Web-Portal, wo den zuständigen Radlwegbauern Wiens Hinweise und Bitten auf unklompizierte Art und Weise näher gebracht werden können?

Kommentare

image title

Fussgänger auf Radwegen

In den Randbezirken “erwische” ich öfters Fussgänger, welche auf dem Radweg gehen, obwohl teilweise auch eine deutliche optische Kennzeichnung der Trennung Fussweg/Radweg vorhanden ist. (In Form von Bordsteinkannte oder flächendeckender roter Radwegstreifen) Im Zentrum hingegen gehen die Fussgänger immer brav auf ihrer Seite.

Weiters habe ich auch festgestellt, dass im Zentrum die Radfahrer definitiv eher nicht schauen, bevor sie über die Kreuzung fahren. Mag ja gut und schön sein, wenn ein Radweg da ist und eine grüne Ampel. Von dem habe ich aber nichts, wenn mich ein Auto anfährt.  Im Zentrum passen die Autofahrer eh ganz gut auf. Ich schaue aber trotzdem immer, weil ich´s so von den Randbezirken gewohnt bin. Da muss man sogar bei den Betriebsein/ausfahrten aufpassen.

Blindgänger

Blindgänger

LG Cora

Kommentare

image title

Entdecke Wien neu

Bin ja schon 1 Monat mit dem Radl unterwegs. In der Zeit habe ich viele Radwege gefunden, von dessen Existenz ich vorher nichts wusste. Ebenso auch viele Möglichkeiten, direkt von A nach B zu kommen. Also Stecken, die man mit dem Auto gar nicht fahren könnte.

Unlängst habe ich mir, um neue komfortable “Schleichwege” zu finden, die Radkarte Wien zuschicken lassen. Erfreulicherweise war ein Stadtplan auch dabei!

Radplan und Stadtplan

Radplan und Stadtplan

LG Cora

Kommentare

image title

Radweg gesucht?

Ihr sucht einen Radweg (auch außerhalb von Wien) und hab keine Karte bei der Hand?

Kein Problem! Es gibt eine nette, kostenlose Internetseite mit eingezeichneten Radwegen.

Kommentare

image title

Wieder viel gelernt

Durch das Lesen der Blogs der anderen TesterInnen lerne ich viel – auch bei mir war das Schloss des Akkus ab und an schlecht eingerastet, jetzt achte ich gut auf das erleichternde “Klick”, wenn ich das Schloss zu drücke.

Auch habe ich einmal versehentlich in voller Bergabfahrt mit meinen Würschtelfingern den Elektronantrieb ausgeschalten – vor dem Einschalten bin ich aber stehen geblieben.

Und dann habe ich heute auch selbst wieder etwas erfahren, nämlich, dass mein TomTom Navi trotz “Fahrradwege” Option bei der Routenplanung noch weniger Radwege als ich findet. Ok, ich wurde hier geboren und TomTom kommt aus den Niederlanden, aber trotzdem.

Wie auch immer, ich war auch sehr entspannt und radelte in 31min vom T-Center zum Ottakringer Bad.

Kommentare

image title

E-Bike and the City – Folge 5 – ab ins Grüne

Folge 5:  Mr. E-Bike  – ab ins Grüne
Puhhh! Gestern bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen. Aber keine Sorge Mr. E-Bike war dafür nicht verantwortlich. Es war das schwüle Wetter. Mich hat wieder das “Fahrfieber” gepackt und bin

  • am Wientalradweg 14. Bezirk über Auhof nach Purkersdorf gefahren.

Der Wientalradweg ist eine kleine “Grünoase”; er ist 2,3 km lang und beginnt beim Hackinger Steg in Wien Hütteldorf und endet in Auhof, wo sich anschließend ein Einkaufszentrum befindet. (das Paradies für uns Frauen) :-)

Bereits in Planung ist eine Erweiterung des Wientalradweges bis zur Kennedybrücke in Wien 13. Bezirk. Ende 2010 soll er fertiggestellt werden.

Ich habe wieder einige Fotos vom gestrigen Ausflug (ca. 22 km), ohne nennenswerten Steigungen, gemacht:

  wienweg3auhof

bäumeweg2radtest 017radtest 019

  

 Ein kleiner Exkurs in die Natur

Unsere City – Wien – ist einzigartig für die sehr hohe Anzahl an Grünflächen innerhalb des Stadtgebietes, ca. 51%  der Stadtfläche sind begrünt.
Wiesen, Parkanlagen und Alleen – das ist aber noch nicht alles. Wien hat noch mehr.
Kaum eine andere Großstadt kann eine “Grüne Lunge” – den Wienerwald – direkt vor und sogar einen Teil innerhalb der Stadtmauern vorweisen.

Um dieses “Grün” zu pflegen und zu erhalten, ist es wichtig der Natur ein wenig entgegenzukommen. Die Natur ist “natürlich” aber nicht “selbstverständlich”

Also liebe Leser,  lassen sie mal ihr Auto in der Garage stehen und springen sie aufs Radl – es lohnt sich.

Die Umwelt , ihre Gesundheit und ihr Geldbörsel werden es ihnen danken.

Eure Eva und Mr. E-Bike

Kommentare