Als Vorgeschmack auf die bevorstehende Night of the light am 9.6.2012 – Der Kurzfilmwettbewerb voller Energie – bekommen wir weitere Einblicke in die Umsetzung von STALEMATE oder das unverfilmbare Konzept.
Wie seid ihr dazu gekommen bei Night oft he light mitzumachen?
Angesprochen durch einen Verteiler der Wiener Filmakademie als auch durch das in Aussicht gestellte Produktionsbudget machten wir uns daran mehrere Konzepte zu entwerfen.
Doch wer sind “wir”? Wir, das sind die Filmstudenten Sebastian Mayr, Daniel Helmer und Matthias Pötsch, sowie der freie Filmschaffende Andre Mayerhofer. Unser Bestreben war es von Anfang an den Weg des Genrekinos zu wählen und uns bewusst vom lang gehegten und fleißig gepflegten österreichischen Alltagsfilm zu distanzieren. Eine Beschneidung des Scripts vor allem hinsichtlich unmöglicher Ideen und möglicher finanzieller Aufwände war somit verboten und hat schlussendlich drei Treatments zu Tage gefördert die in ihrer Realisierung vorerst als “umverfilmbar” galten. Die Überraschung war dann auch groß als es doch eines dieser in die Endauswahl geschafft hatte – war es doch ein recht düsteres und unangenehmes Stück Science-Fiction-Film das wir hier im Sinn hatten.
Doch was hieß diese Produktionsförderung abseits des ersten Jubels wirklich?
Es hieß: Vorbereitung. Vorbereitung bis ins kleinste Detail. Ersten Besprechungen folgten mögliche Drehtermine, Listen über technische Anforderungen, Teamlisten, Drehbucherstellung und Drehbuchbesprechungen ohne Ende, Listen über Zeitpläne für Drehzeit/Picture Lock/Sounddesign/Compositing/Color Grading/Tonmischung, Motivsuche und Begehungen und schlußendlich bange Momente des Castings.
Wer unterstützt euch bei der Umsetzung eurer Ideen? 
Als Zahl gesehen wirken 3000 Euro für 3 Minuten als ausreichend. Als Summe ihrer Einzelposten wie Technikkosten, Kostümkosten, Produktionskosten etc. ist sie im Nu gesprengt. An diesen Punktenhelfen nur jene Mechanismen die man von jedem LowBudget- Dreh kennt – bitten, betteln, borgen, Verbindungen ankurbeln und eines vor allem: Freunde.
Diese waren es auch die uns ein wunderbare Location, ein wunderbares Team und wunderbare Komparsen bescherten und uns stetig dem Ziel näher brachten. In Summe wuchs der kleine Kern auf eine Menge von 25 Leute Team, 2 Hauptdarsteller, 4 Nebendarsteller und manchesmal auf fast 20 Komparsen an, was zeitweise einen Personenstand von etwa 50 Leuten bedeutete.
Vor allem der Cast bescherte uns bis zu letzt aufgrund des vorerst wenig bedachten Drehtermins (Ostern) eine Reihe von Absagen, bis wir schließlich auf Martin Oberhauser und Harald Jokesch stießen, die wir letztendlich gut und gerne als Idealbesetzung bezeichnen können.
Für uns hat sich bis jetzt jeder Aufwand gelohnt – vor allem wenn man bedenkt, dass aus 3 Minuten ab und zu auch 10 werden können….
Zu sehen gibt es das Ganze dann in der Endgültigen Version am 9.6. 2012 bei der Night of the light im Gartenbaukino. Einen ersten Eindruck in Bildern bekommt ihr bis dahin auf unserer Wien Energie Facebook-Seite!
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