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Spittelau neu – noch umweltfreundlicher

Spittelau_gesamtDie Abfallbehandlungsanlage Spittelau verfügt über eine der weltweit modernsten Rauchgasreinigungen, dennoch haben einige Komponenten des Werks ihren Produktlebenszyklus überschritten.

Um die internationale Spitzenposition der Anlage zu behaupten, werden bis 2015 rund 130 Mio. Euro in deren Moderniesierung investiert.

Eingeschränkter Betrieb

Während der Umbauphase bleibt bis auf wenige Monate immer eine der beiden Verbrennungslinien in Betrieb. Zwischen September 2013 und Februar 2014 übernimmt die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau die Kapazitäten. Das Abfalllogistikzentrum Simmering wird die Zwischenlagerung des Mülls übernehmen.

5 Mio. m3 Erdgas weniger

Die Moderniesierung der Anlage sorgt dafür, dass sich der Output an Gigawattstunden Strom und Wärme verbessert. Obwohl die Abfallmengen gleich bleiben, werden die Modernisierungsmaßnahmen eine Einsparung von 5 Mio. m3 Erdgas pro Jahr bei gleichzeitiger Verdreifachung der Stromproduktion auf rund 13 Megawatt bringen.

Was wird erneuert?

Im Zuge der Modernisierung werden

  • die Müllkessel 1 und 2 erneuert,
  • die Denox-Anlage (ein Katalysator) ausgetauscht,
  • die alten Elektro-Filter durch Gewebefilter ersetzt, wodurch sich die Emissionssituation weiter verbessert,
  • eine neue Umformerstation zur Fernwärmeauskopplung installiert,
  • die alte Turbine durch eine neue samt Generator ersetzt,
  • ein neues Entaschungssystem eingerichtet und

darüber hinaus ein neuer Speisewasserbehälter und ein neues Wasser-Dampf-System installiert.

Der Umbau der Abfallbehandlungsanlage Spittelau hat im Dezember 2011 mit ersten Vorarbeiten begonnen und wird bis Mitte 2015 abgeschlossen sein.

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Neues Kundendienzentrum – Grundsteinlegung erfolgt

Ab dem Frühjahr 2012 sind direkt neben der U-Bahn Stadion Spittelau täglich bis zu 500 Beratungen möglich.

v.l.n.r.: Wien Energie Fernwärme-Geschäftsführer Thomas Irschik, Vizebürgermeisterin und Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner, Vorstandsmitglied der Wiener Stadtwerke

v.l.n.r.: Wien Energie Fernwärme-Geschäftsführer Thomas Irschik, Vizebürgermeisterin und Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner, Vorstandsmitglied der Wiener Stadtwerke

Am 02.03 legten Wien Energie Fernwärme-Geschäftsführer Thomas Irschik gemeinsam mit Vizebürgermeisterin und Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner den Grundstein.

Auf insgesamt 1.090 m² können an 18 Beratungsplätzen pro Tag bis zu 500 Beratungen durchgeführt werden, egal ob Fernwärme, Erdgas oder Strom.

Das neue Haus wird direkt von der Nordbergbrücke über einen barrierefrei gestalteten Vorplatz zugänglich sein und an das bestehende Bürogebäude angeschlossen.

Außerdem werden wir auch eine eigene Stromtankstelle für Elektroautos und E-Bikes errichten. Der Strom dazu komm zu 100% aus erneuerbaren Energien durch eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Müllverbrennungsanlage.

Im ersten Bauabschnitt wird rund fünf Meter über dem Grund eine Betonplattform gebaut. Das neue Haus wird in einer sogenannten „aufgeständerten“ Form errichtet, steht also, um den Niveauunterschied auszugleichen, auf massiven Stahlbetonpfeilern.

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1. “fremdes” Pedelec getroffen

Heute ist meine Premiere.
Gleich zu Beginn des Tests hab ich einen KTM eCross Fahrer, der voriges Jahr sein Bike gekauft hat, getroffen.Seit dem war‘s aus mit Begegnungen der elektrischen Art.

Heute, auf dem Heimweg am Ring sah ich ein seeehr seltsames Rad. Akku an der Sattelstange. Megagroßer Motor im Hinterrad (noch viiiiel größer als BionX) und eine riiiiiesige Plastikkonsole am Lenker mit bunten Knöpfen. 

Ja genau, so stell ich mir einen China-Umbau vor. 

Der gute Mensch meinte, dass er ein cooles Bike hat und ist dahin geradelt. Ich bin natürlich mitgekommen, was ihm offenbar nicht gefallen hat. Die Frage, welches System er fährt, konnte er nicht beantworten. Naja, macht ja nichts. Wie das Ganze funktioniert und wonach sich die Unterstützung richtet, konnte er auch nicht beantworten. Aber Hauptsache aufs BionX schimpfen. Naja, was solls.

Bin froh, dass unser System wenigstens dezent verbaut ist und zumindest die Komponenten einen hochwertigen(eren) Eindruck machen. Solche billigen Komponenten aus China, die nach Spielzeughebeln aussehen, mag ich nicht haben. Das wär ja peinlich!

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