image title

Ohne Akku unterwegs

Am Wochenende bin ich ohne Akku mit meinem Pedelec ausgefahren und habe es somit zu einem normalen Fahrrad mit auffälligem Hinterreifen gemacht. Ich wollte testen, wie groß der Unterschied zu meinem herkömmlichen Fahrrad sein würde.

Unspektakuläres Ergebnis: Das Pedelec ist natürlich auch ohne Akku viel besser als mein Rad, da es schneller ist, über bessere Bremsen verfügt und der Rahmen auch ein wenig größer ist, als der meines Rads.

Kommentare

image title

Zahnweh mit Stufe 4

Gestern wurde mir ein Zahn gezogen, also der kleine Rest, der davon noch übrig war. Daher konnte ich mich gestern dann nicht mehr viel bewegen und habe leider den Ausflug ins Hanappi-Stadion absagen müssen. Ich wäre gerne gekommen, aber die Schmerzen im Kiefer begannen zu pulsieren, wenn ich mich zu bewegen begann.

Wie würde ich dann heute ohne Schmerzattacke zur Arbeit kommen? Im heißen Bus wäre es auch nicht lustig – und draußen ist so herrliches Wetter. Also wurde es ein Test für Mensch und Maschine. Ich kann nur sagen: Stufe 4 hat gewonnen.

Zum ersten Mal habe ich für meine „Hausstrecke“ nach Laxenburg konstant Stufe 4 eingestellt. Die Fahrzeit hat sich dadurch im Vergleich zu den sonstigen Fahrten nicht verändert (weiterhin ca. 42-43 min für 17 km), aber der Puls blieb unten. Daher kamen dann auch keine Schmerzen im Kiefer auf.

Ein tolles Erlebnis: Auch wenn man „mobilitäts-eingeschränkt“ ist, so wie in diesem Fall, kann man sich in Wind und Sonne bewegen, Spaß haben und sogar noch richtig zügig radeln. So erlebe ich Radfahren neu :-)

P.s.: Hat vielleicht jemand eine Ahnung, was diese Schilder sagen sollen?

Schilder, Gänse, Schleudern!?

Kommentare

image title

Ich habe gekündigt!

Ich hab jetzt mein Abonnement bei den Wiener Linen gekündigt!

Die Fahrten zur Arbeit sind viel schöner mit dem Fahrrad als mit Tram und Bus. Ich bin erfrischt, und dank E-Unterstützung auch bei Gegenwind nicht erschöpft (-> ein Resume). Ich brauche ungefähr gleich lange: 45 min Tür zu Tür. Wenn ich zumindest einen ausgedehnten Sommer mit dem Rad fahre, dann lohnt sich ein Jahresabo nicht mehr (-> zu den Kosten). Das Geld kann ich jetzt in das E-Bike investieren.

Wie lange ich es im Winter durchhalten kann, werden wir sehen – aber bis dahin freue ich mich auf die frische Luft, die Freiheit und die Fitness. So verändert das Fahrrad mein Leben :-) !

Kommentare

image title

Vergleich Stufe 0, Stufe 2 und Stufe 3

Mein E-Bike habe ich ja für die täglichen Fahrten zur Arbeit nach Laxenburg genutzt (-> frühere Berichte). Das ging immer so leicht, als hätte ich permanenten Rückenwind. Wie schwer wird es werden, wenn ich das Fahrrad wieder abgeben muss? Das kann ich jetzt gut beurteilen, weil mein E-Bike immer noch bei der Reparatur ist. Also strample ich mit meinem bisherigen Trekking-Rad. Hier die Daten für mehrere Fahrten auf derselben Strecke im Vergleich:

gewöhnl. Fahrrad

e-bike

Distanz: Wien – Laxenburg

17 km

17 km

Stufe 0

mit Stufe 2 mit Stufe 3
Fahrzeit

46-52 min

42 min

42 min

Kalorienverbrauch

620 – 640 kcal

540 kcal

430 kcal

Puls: Durchschnitt / Max.

148 / 165 – 135 / 220

135 / 160

123 / 155

Also, natürlich kann man auch ohne E-Antrieb fahren. Aber mit dem normalen Fahrrad

  • bin ich auf dieser Strecke mit nur einem Berg um 5 – 10 min (also 25%) langsamer,
  • verbrauche aber um 20% oder mehr Kalorien,
  • d.h. es ist deutlich anstrengender für den Körper. Das führt dann auch dazu, dass der Spitzenpuls stark in die Höhe geht.

Der E-Antrieb nimmt also vor allem die Belastungsspitzen weg. Besonders deutlich ist dies im Vergleich zwischen Stufe 2 und Stufe 3. Die stärkere Unterstützung führt nicht zu einer schnelleren Fahrt, aber entlastet mich ganz besonders vom kräftezehrenden Beschleunigen. Daher sind Puls und Kalorienverbrauch umso niedriger, je höher die Unterstützung ist.

Ohne E-Bike spüre ich die Anstrengung und bin am Abend eben müde, weniger erholt nach der Fahrt. Mit eingebautem Turbo bin ich bisher täglich und mit Freude fahren, egal wie stark der Wind war. Daher würde ich das E-Bike schon sehr gerne gewinnen, meine täglichen Strecken damit machen, Fitness aufbauen und die Umwelt entlasten.

Kommentare

image title

E-Bike 1984

die Steuerung am Lenkrad
Die Steuerung am Lenkrad

Ich hatte die Möglichkeit vor über 25 Jahren eines der ersten E-Bikes in Österreich zu erstehen und auszutesten. Dieses Bike befindet sich noch immer in meinem Besitz, obwohl es nicht mehr verkehrstüchtig ist, konnte ich mich bis dato nicht davon trennen.

Es steht nun schon mehr als 20 Jahre in meiner Gartenhütte. Ich fuhr damit etwa 2 Jahre, danach hat die Leistung der Akkus (Reichweite etwa 20 km - Aufladezeit 10 Stunden, wobei man aufpassen musste die Akkus nicht zu überladen) massiv nachgelassen.

Motor und Pedale

Motor und Pedale

Die Akku Tasche am Gepäcksträger (ca. 12kg)

Die Akku Tasche am Gepäcksträger (ca. 12kg)

der Hersteller

Der Hersteller

ein viertel JAHRHUNDERT im technischer e-bike Fortschritt

Ein Vierteljahrhundert im technischen E-Bike-Fortschritt

der Antriebsmotor (Eigengewicht etwa 5 kg)
Der Antriebsmotor (Eigengewicht etwa 5 kg)
mein erster E-bike Baujahr  1984
Mein erstes E-Bike Baujahr 1984

Eigentlich ist es unglaublich was sich in 25  Jahren  am Radsektor getan hat – mein erstes Elektrofahrrad war praktisch nicht alltagstauglich. Das E-Bike in der Form wie wir es heute testen ist sicherlich eine Alternative, sowohl in der Stadt als auch am Land – und eine echte Chance den Autoverkehr zu reduzieren.

Kommentare

image title

Smiling

Wie ich euch schon berichtet habe, hatte ich für gestern eine kleine E-bike Show in Laxenburg organisiert. Hier hätte mein e-cross neben dem etwa 6 Monate älteren Modell eines Kollegen glänzen sollen. Aber leider musste ich wegen Ausfall der Elektrik mein Fahrrad ja am morgen zum Vertragshändler bringen und den Event kurzfristig absagen (->). Das war mir echt peinlich – ganz abgesehen davon, daß ich mir von dem Tag ein paar (fair erworbene) Stimmen erhofft hatte. :-(

So stand nun stattdessen das nachgerüstete KTM-Modell meines Kollegen allein im Mittelpunkt. Ich hatte schon mal vom Vergleich berichtet (->). Sein Akku ist übrigens etwas kleiner, an der Sattelstange befestigt und bietet eine Reichweite von ca. 60 km. Unterschiedliche Unterstützungsstufen kann er nicht wählen. Die volle Motorbeschleunigung steht daher bereits beim Anfahren zur Verfügung. Aber – auch wenn mein fesches Rad leider nicht dabei war – eines ist doch immer wieder schön zu sehen: Wer die Antriebsunterstützung und die kräftige Beschleunigung spürt, bekommt direkt ein Lächeln ins Gesicht. Hier ein paar Fotos…

IIASA_biker 006_StefanIIASA_biker 009_BillIIASA_biker 007_anIIASA_biker 001_group

Diese Power und das Lächeln auch auf meinem Gesicht vermisse ich jetzt leider, aber ich hoffe immer noch auf einen schnellen Ersatz! Denn ohne Rad kann schließlich keiner fleißig fahren! Ich gehe davon aus, dass Wien Energie auch hier für faire Bedingungen sorgen wird und sich weiter nach den anfangs genannten eigenen Kriterien richtet: Eifrig testen, regelmäßig bloggen, an Events teilnehmen und auf faire Weise Stimmen sammeln!

Kommentare

image title

Eindrücke einer Radtour mit Pedelec und MTB

Mein Vater spitzte schon immer auf das KTM Pedelec und ich wollte ihn mal selbst Eindrücke sammeln lassen. Außerdem habe ich testen wollen, wie sehr sich ein leichtes KTM MTB mit Click-Pedalen gegenüber einem schwereren Pedelec verhält.

Die Ernüchterung folgte auf dem ersten Berg. Je mehr Höhenmeter absolviert waren, um so schwerer fiel es, dem Pedelec zu folgen. Mein Vater wartete dann grinsend oben auf den schwitzenden und keuchenden Sohnemann. :-)

Vorteile hat das leichtere MTB in Passagen gehabt, wo man besonders wendig sein musste. Hier kam das Zusatzgewicht deutlich zum Vorschein.

Mir persönlich hats Spaß gemacht, weil ich einerseits wieder selbst treten musste und somit unvoreingenommener beim Pedelec-Fahren bin und außerdem war’s nett einen “besonders sportlichen” Trainingspartner zu haben.

05062010029

12062010042

Kommentare

image title

Österreich : Deutschland

Wie schon in meinen vorigen Blog-Einträgen erwähnt, hat sich einer meiner Freunde für ein Pedelec entschieden. Nun wollten wir natürlich testen, welches das bessere Rad mit Motorunterstützung ist. Mein österreichisches Produkt gegen das deutsche Produkt.

Die Kapazität des Akkus war dieselbe und auch die Reichweite ungefähr die gleiche.  Siehe da, meines hatte in puncto Beschleunigung und bei Steigungen die Nase vorne.

Kommentare

image title

Einfach nur flotte Fahrt zum Supermarkt

Ich bin wieder ganz begeistert von unserem KTM eCross. Es ist wirklich das günstigste und brauchbarste am Markt.
Der Bionx zieht an, wie kein anderer am Markt, der legal ist und auch die 35 km/h von EUR 1300 – 1600.- teureren Modellen haun nicht recht um.

Sicher ein Designer Bike kostet mehr, aber der Zweck wird mit dem KTM doch am ehesten erfüllt. Sie wollten ein Sportliches bauen und das gelang zufriedenstellend, bis überraschend fein.

Mein Rat, wie bei Videokameras, ZUBEHÖR anbieten – im Web auf Bestellung: KTM pro Lichter, stabile KTM Packträger, tolle Flaschenhalter und Spritzschützer…
Alles im selben Design – das wäre nett und sollte bei KTM Händlern lagernd sein.

Ich bin nach all den Ausflügen zu schnelleren, anderen oder vielleicht besseren zum Schluß gekommen, dass unser KTM nicht umsonst Testsieger wurde, da es eben den besten Mittelweg liefert, der derzeit zu bieten ist, um diesen Preis.

Nochmal ein Lob an alle unsere extra Sponsoren von Polar bis Eybl und T-Mobile. Ich kaufe mir heute einen Packträger und weiteres Zubehör.

Das KTM gehört bereits mir. Entweder ich gewinne es oder ich kaufe es, ich bin davon überzeugt – allerdings muß ich dafür nun 2 Monate satt sparen.
Lieber wäre mir wenn ich es gewinne !!!!!!!!

Kommentare