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Ladekurve Akku – Teil 2

Hallo E-Biker,

für die technisch Interessierten gibt es noch einen Nachschlag zum letzten Bericht über die Ladung des Akkus. Das Ladegerät sollte wirklich noch mal von den Entwicklern überdacht werden bzw. man sollte sich eine andere Zulieferfirma suchen. Neben der bereits erwähnten Geräuschkulisse in der Wohnung, verhält sich das Ladegerät nicht gerade “netzfreundlich”.

Ladekurve P-Q-S

Ladekurve P-Q-S

An den drei Kurven sieht man, den Verlauf von Wirkleistung P (blau),  Blindleistung Q (grün) und Scheinleistung S (rot). Der Zusammenhang S²=P²+Q² ist in diesem Artikel beschrieben, ist aber eher für Elektrotechniker interessant.

Bezahlen müssen wir nur die Wirkleistung -> ist also gut für uns. Das Stromnetz wird allerdings auch mit der Blindleistung belastet -> ist also schlecht für das Netz von Wienstrom.

LG Alfred

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Ladekurve Akku

Hallo E-Bike Fans,

nach den allgemeinen Berichten über das Ladegerät und den Akku habe ich mir nun die Ladung etwas genauer angesehen.

Mit einem Leistungsmessgerät habe ich den Verlauf der Ladeleistung mit einer Auflösung von 1sec gemessen. Die Kurve lässt auf ein I-U-Ladeverfahren, wie es für Lithium-Ionen Batterien notwendig ist, schließen.

Verlauf der Ladeleistung

Verlauf der Ladeleistung

Zunächst ist recht gut die Ladung mit konstantem Strom bei leicht steigender Zell-Spannung zu sehen. Dadurch steigt die Ladeleistung leicht an.

Nach der kurzen Spitze, beginnt die U-Ladung. Dabei wird die Ladespannung konstant gehalten und der Ladestrom sinkt bis zur Erreichung eines Grenzstromes. In der Grafik ist dies an Hand der relativ rasch sinkenden Leistung zu sehen.

Die Beobachtungen von Rossi1210 sind damit bestätigt und auch grafisch veranschaulicht.

LG Alfred

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Akku des E-Bike

Hallo liebe E-Bike Fans,

Nach dem Bericht über das Ladegerät kommt nun gleich mal der Lithium Mangan – Akku an die Reihe. Dazu habe ich folgendes zu sagen.

Insgesamt ist das Design sehr ansprechend. Das E-Bike von KTM ist ja unbestritten, das schönste aller E-Bikes, dazu trägt auch der Akku bei.

Der Akku ist trotz seiner Kapazität eigentlich sehr leicht, die hohe Energiedichte (= große Kapazität bei geringem Gewicht [kWh/kg]) ist ja genau der Vorteil der Li-Ionen Akkus. Beim ersten kompletten Ladevorgang habe ich genau 355Wh nachgeladen. Die Angaben des Herstellers, was die Kapazität betrifft, dürften also stimmen. Für die Wirtschaftler unter euch, das macht ca. 0,06€.

Negativ sind mir nur zwei Punkte aufgefallen, die ich aus der Bedienungsanleitung herauslesen konnte.

Einerseits, und das kommt bei vielen Geräten vor, wird empfohlen den Akku die ersten 3 mal bis zum letzten Strich zu entleeren und erst dann wieder aufzuladen. Wenn man es machen soll, dann sollte diese Information deutlich am Akku mit einem Aufkleber oder ähnlichem ersichtlich sein. Man kann nicht von Allen erwarten, sich die sehr klein gedruckte Seite vorher durchgelesen zu haben. „Welcher Mann braucht schon eine Bedienungsanleitung“ ;-)

Andererseits gefällt mir nicht der Hinweis, dass der Akku nach dem Ende des Ladevorgangs nicht weiter angesteckt bleiben soll. Die typische Situation ist doch die, dass man abends nach Hause kommt, den Akku ansteckt und erst nächsten Morgen wieder vom Ladegerät trennt. Man kann doch nicht am 2 Uhr früh aufstehen und ausstecken. Eine selbstständige Abschaltlogik des Ladegeräts ist eigentlich Stand der Technik.

Lg Alfred

Akku des KTM E-Bike

Akku des KTM E-Bike

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Ladegerät – erste Eindrücke

Hallo liebe E-Bike Fans,

nach der ersten Ausfahrt mit dem E-Bike beim Kick-Off-Event bin ich begeistert von diesem Rad. KTM hat wirklich ein E-Bike entwickelt, dass sich trotz des hohen Gewichts von 22kg überhaupt nicht schwerfällig beim Fahren verhält.

Da ich ja Elektrotechniker bin, konnte ich es nicht lassen mir am Abend mal das Ladegerät genauer anzusehen. Folgende Eindrücke konnte ich gewinnen:

- Das Design ist OK und die Größe ist auch nicht überraschend, da man ja kein Handy auflädt sondern einen Fahrradakku.

- Die Möglichkeit der manuellen Anpassung auf die Netzspannung (115V oder 230V) gefällt mir als Techniker nicht besonders. Ist eine unnötige Fehlerquelle.

- Wirklich störend ist der laute Lüfter des Ladegeräts. Es ist anscheinend eher für den Garageneinsatz gedacht. Ich habe im Wohnzimmer geladen, fernsehen ist neben den Gesurre nicht mehr möglich.

- Das Ladegerät muss zuerst mit dem Netzstecker mit der Steckdose und mit einem zweiten Kabel mit dem Akku verbunden werden. Das bringt unnötigen Kabelsalat. Besser würde ich es finden die, im Akku integrierte Schiene und den Steckverbinder zum Rad für das Laden in einer Dockingstation zu verwenden. Diese könnte dann auch z.B. an die Wand montiert werden und außerdem spart man sich die Buchse seitlich am Akku.

Ladegerät KTM e-cross

Ladegerät KTM e-cross

LG Alfred

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