Wien läuft langsam wieder an!

Seit der Osterwoche sehen wir, dass zunehmend mehr Strombedarf besteht!

Wir erinnern uns: seit Mitte April, kurz nach Ostern, dürften Baumärkte, Shops und Take-Away-Restaurants wieder die Pforten öffnen. Diese waren davor rund einen Monat geschlossen – was sich natürlich stark auf den Strombedarf Wiens ausgewirkt hat.

Der größte Stromverbrauchs-Einbruch wurde durch Maßnahmen ausgelöst: vor allem das Ausbleiben von Gastro-Betrieb wird hier einen Effekt haben. Aber: Wie dir Kurve zeigt, gab es bereits davor einen leichteren Abfall: Home Office.

 

Stromlast in Wien zur Corona-Zeit: Wöchentliche Durchschnittslast, normiert nach Durchschnitt

Wöchentliche Durchschnittslast, normiert nach Durchschnitt

Spannend verläuft die Kurve weiter:
Bis Ostern sinkt sie immer weiter, obwohl keine hierfür relevanten Verschärfungen in Kraft getreten sind. Gleich nach Ostern beginnt wieder das Anlaufen der Wirtschaft langsam mit der Öffnung von Bau-, und Gartenmärkten, sowie kleinerer Geschäfte. Im hier dargestellten wöchentlichen Durchschnitt dauert es aber noch, bis das Anlaufen wirklich signifikant messbar ist. Aber das Ergebnis ist klar: Wien läuft langsam wieder an!

Wien, New York, Tokyo, Rom…

Wie sieht Wien da international aus?

Tokyo war von der Corona-Krise geographisch bedingt früh betroffen, wie auch die Abnahme der Stromlast bereits im Februar zeigt. Interessant ist aber der Blick auf die Erholungsphase:

Tokyo ist  nach wie vor am „Herunterfahren“. Japan ist damit generell im internationalen Vergleich verzögert dran.

Leichte Steigerungen sind in Wien und Rom erkennbar. Diese Beobachtung ist im Einklang mit den Nachrichten, dass Maßnahmen gelockert werden.

New York City stagniert.

Stomlast zu Corona-Zeiten im Vergleich: Wien und Rom laufen an, Japan noch heruntergefahren

Stomlast zu Corona-Zeiten im Vergleich: Wien und Rom laufen an, Japan noch heruntergefahren