Studie: Erneuerbare in Österreich beliebt!

Studie: Drittel der BürgerInnen wollen sich an Solarkraftwerk beteiligen!

Hohes potenzial bei BürgerInnenbeteiligung: Nicht jede und jeder hat die Möglichkeit, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach anzubringen – auch wenn Photovoltaik in Mehrparteienhaus immer verbreiteter wird. In einer Studie haben wir daher mit Deloitte, der WU Wien, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt erhoben, wie hoch das Interesse an Beteiligung Bürgerkraftwerken und Energiegemeinschaften ist.


Beteiligung, bitte!

Die neu erschienene Studie zeigt: Mehr Personen sind an BürgerInnen-Beteiligungsprojekten zur Nutzung erneuerbarer Energien finanziell beteiligt. Stolze 38 % bekunden ihr Interesse an einem BürgerInnen-Beteiligungsprojekt – genau gesagt: 3 % haben konkrete Planungen getroffen, 29 % können sich das vorstellen, 6% haben sich bereits näher darüber informiert!

Drei Viertel der InteressentInnen können sich vorstellen, sich mit 500 € zu beteiligen – immerhin zwei Drittel wären bereit 1.000 € zu investieren. Selbst zum höheren Preissegment von 5.000 € tendieren noch ein Viertel.

Energiegemeinschaften hoch im Kurs

Schon von Energiegemeinschaften gehört? Im Gegensatz zu BürgerInnen-Beteiligungsprojekten wird im Rahmen von Energiegemeinschaftsanlagen durch Privatpersonen gemeinsam Strom oder Wärme erzeugt, verbraucht, gespeichert und verkauft.

Zirka zwei Drittel der Befragten können sich eine solche Beteiligung (eher) vorstellen. Davon ist es 84 % wichtig, dass sich ein solches Projekt auf erneuerbare Energietechnologien bezieht.

Buy local: Photovoltaik hoch am eigenen Dach und hoch im Kurs

Wichtig ist den Interessierten außerdem, dass der erzeugte Strom lokal produziert wird. Beispielsweise direkt am Wohnhaus oder im eigenen Stadtviertel – und selbst direkt genutzt werden kann. Energiegemeinschaften, die über eine virtuelle Plattform abgewickelt werden, sind für die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer am wenigsten interessant.